Deutschland-Wetter: ab Freitagabend, 01.01.2016

Wetterlage: 

Deutschland liegt zwischen Tiefdruckgebieten über dem Nordatlantik und ausgedehntem Hochdruck über Osteuropa. Damit gelangt zunehmend Frostluft von dort in den Osten und Norden Deutschlands, wie man an den Höchstwerten für Sonntag gut sehen kann! Das wird vor allem im Osten eher eine trockene Kälte. Da von Südwesten her immer Tiefausläufer anklopfen, kommt es zu Schneefall dort, wo sie mit der Kaltluft in Berührung kommen.

Unseren Jahresrückblick und Unwetter-Jahresrückblick schon gelesen? Alles zum wilden Wetter-Jahr 2015 hier!

Wie es nach dem Wochenende weitergeht – unser Ausblick für die ersten Tage 2016.

Vorhersage:

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Kommende Nacht ist es vor allem im Nordosten dicht bewölkt, auch in der Mitte und im Süden breitet sich wieder Hochnebel oder Nebel mit Reifbildung aus. Auch von Frankreich ziehen dicke Wolken herein, bis Sonnenaufgang hat sich Regen ausgebreitet in allen Regionen links des Rheins und im Schwarzwald. Von Oder und Neiße her kann es im äußeren Osten örtlich ein paar Schneeflocken in der zweiten Nachthälfte geben. Sonst bleibt es meist trocken. Die Temperatur sinkt auf 4 bis 0 Grad, frostig wirds vor allem im Osten und in Bayern, an der Oder bis -7 Grad.

Am Samstag drängt die trockene Frostluft von Nordosten weiter nach Deutschland herein. Insgesamt ist es recht wolkig, nur von Vorpommern bis zur Lausitz scheint die Sonne. Im Osten kann vormittags örtlich etwas Schneegriesel aus den Wolken fallen. Im Westen und Süden fällt verbreitet Regen, nachmittags erreicht der Niederschlag auch Franken, Schwaben, das Ems- und das Münsterland. Der Übergang zu Schnee erfolgt nachmittags von Ostfriesland über Westfalen und Nordhessen bis Unterfranken, später schneit es dann auch in Thüringen, weiteren Teilen Frankens sowie im Vogtland und Westerzgebirge. Links des Rheins sowie in Baden gibt es nachmittags nur noch selten Regen, meist ist es dort trocken.

Nachmittags leichter, teils mäßiger Frost nordöstlich der Elbe, vormittags noch milder, da im Tagesverlauf eher sinkende als steigende Temperaturen. Dort fühlen sich aufgrund des mäßigen, in Böen frischen bis starken Ostwinds die Temperaturen teilweise an wie -10 Grad. Nach Südwesten hin ist es wärmer, an Ober- und Niederrhein bis 8 Grad. Hier die erwarteten Schneehöhen für Samstag 24 Uhr.

Aussichten:

Am Sonntag befindet sich eine scharfe Luftmassengrenze vermutlich diagonal über Deutschland zwischen der Nordsee und dem Bayerischen Wald. Direkt auf dieser Linie fällt Schnee, nordöstlich davon ist es frostig-kalt mit -6 bis 0 Grad, südwestlich davon eher wechselhaft mit kurzen Schauern und 0 bis +8 Grad.

Am Montag gibt es vor allem in der Mitte und im Südosten neuen Schneefall, Richtung NRW, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg meist Regen. Nach wie vor im Norden, im Osten und in der Mitte frostig, im Regen bis +6 Grad. Schneehöhen Montagabend.

Am Dienstag insgesamt wechselhaft, im Südwesten weiter mild und von dort her auch nicht mehr ganz so knackig kalt im Nordosten, aber immer noch leicht frostig. Allerdings geht der Schnee allmählich in (gefrierenden) Regen über.


Letztes Update: Marcus, 17:30 Uhr


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