Deutschland-Wetter: ab Montagabend, 04.01.2016

Wetterlage:

Deutschland liegt zwischen einem Tiefdruckgebiet bei den Britischen Inseln und Hochdruck über Nordosteuropa. Dort ist es zwar bitterkalt, doch das Hoch ist nicht mehr ganz so stark wie in den vergangenen Tagen. Daher lässt der Einfluss nun Tag für Tag ein wenig nach und die atlantischen Tiefausläufer kommen weiter nordostwärts mit Schneefall voran. Die kalte Luft am Boden kann aber nicht so einfach verdrängt werden, erst recht, wenn noch Schnee dazu liegt. Daher bleibt es im Nordosten bis Donnerstag auch tagsüber frostig. Im Übergangsbereich (Luftmassengrenze) ist oft mit Glätte durch Schneefall und gefrierenden Regen zu rechnen.

Vorhersage:

In der Nacht gibt es weiterhin quer über der Mitte leichte Niederschläge. Von der Nordsee über Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Ostbayern fällt meist Schnee, im Übergangsbereich zu milderen Luft und vornehmlich im Emsland und nördlichsten Münsterland auch Eisregen. Hier können sich nicht nur Straßen in Eisbahnen verwandeln, sondern es können auch Gegenstände stark vereisen. Örtlich ist bei stärkerem Regen nicht ausgeschlossen, dass zum Beispiel auch Stromleitungen stark vereisen! Es wird nochmal ordentlich kalt in Vorpommern mit bis zu -13 Grad und deutlich milderen 6 bis 4 Grad an Ober- und Niederrhein. Die Frostgrenze verläuft etwa an den  nördlichen und östlichen Landesgrenzen von NRW, Hessen und Baden-Württemberg.Dienstag

Am Dienstag geht es mit Glatteisregen und Schneefall an der Luftmassengrenze weiter, allerdings ein wenig mehr nordöstlich als heute. Die höchste Schneefallwahrscheinlichkeit liegt ungefähr vom nördlichen Niedersachsen bis nach Mitteldeutschland. In Baden-Württemberg und Bayern sowie später auch in NRW und Rheinland-Pfalz regnet es zeitweise. Im äußersten Nordosten, vor allem Richtung Ostsee bleibt es meist trocken. In der Uckermark wird es mit Höchstwerte um -9 Grad auch am kältesten, sonst bleibt es nordöstlich der Luftmassengrenze bei Dauerfrost, während es südwestlich erneut bis zu 9 Grad am Rhein werden.

Informiert euch über die Straßenverhältnisse mit den Glättemeldeanlagen in unserem Autobahnwetter (wenn leere Karte, bitte 15 min zurückklicken):

Bitte beachtet auch unsere weiteren Blogs zur aktuellen Lage und weiteren Entwicklung!

Aussichten:

Am Mittwoch ändert sich nur wenig an der Wetterlage. Im Norden und Osten bleibt es frostig und zeitweise schneit es etwas. Die Frostgrenze (Luftmassengrenze) dürfte etwa von der nördlichen Grenze NRW/Niedersachsen bis zur Lausitz verlaufen. Weiter nach Süden hin wird es stetig milder bei etwas Regen, ab 700 bis 800 Meter auch Schnee. Am Rhein sind erneut milde 9 Grad zu erwarten.

Ab Donnerstag gibts wohl nochmal einen Schub Warmluft aus Südwesten, dabei natürlich Regen und Freitag vielleicht frühlingshafte Werte am Rhein? Auch was mit der Kaltluft im Nordosten passiert ist noch nicht so ganz klar. Eventuell sind wieder zarte Plusgrade drin und der Dauerfrost ist vielerorts einstweilen vorbei. DAS sagt unser XL-Trend (einfach jeden Ort finden lassen).


Letztes Update: Fabian Ruhnau, 17:50 Uhr


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3 Kommentare

  1. Friedel Steinmueller 4. Januar 2016
  2. Frank Gieseler 4. Januar 2016
    • Marcus 4. Januar 2016

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