Deutschland-Wetter ab Montagabend, 16.11.2015

Wetterlage

Zwischen einem Sturmtief auf der See vor Norwegen und dem ausgedehnten Azorenhoch liegen wir in einer lebhaften westlichen Strömung. Dabei ziehen immer wieder Randtiefs über uns hinweg, die windtechnisch auch für Süddeutschland interessant werden. In der Nacht zum Dienstag im äußeren Westen ankommend, wandert ein erstes Sturmfeld nach Osten und Süden. An der Ostsee dagegen ist es vergleichsweise ruhig. In der Nacht zum Mittwoch zieht ein schweres Sturmfeld über die Mitte der Bundesrepublik hinweg, welches das ganze Land beeinflusst. Auch Gewitter sind in der labilen Luft möglich, Regen ist sowieso dabei.

Vorhersage

In der Nacht zum Dienstag verstärken sich im Nordwesten die Regenfälle und sind nach Mitternacht in NRW und Niedersachsen zeitweise kräftig. Bis zum Morgen kommt der neue Regen auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an und überzieht auch die Landesmitte. In Bayern und Baden-Württemberg kann es nur im äußersten Norden etwas regnen, sonst ist es hier trocken. Im Westen kommen in der zweiten Nachthälfte stürmische Böen von 60 bis 70 km/h auf, in den Bergen Sturmböen. Zwischen Bremen und Hamburg ist es dagegen am Morgen recht windarm. Die Tiefstwerte liegen zwischen milden 13 bis 14 Grad am Niederrhein, sonst oft bei 12 bis 6 Grad, stellenweise nur 4 bis 2 Grad ganz im Süden.

Am Dienstag gibt es viele dichte Wolken und zunächst häufig 20151117auch Regen, der im äußeren Osten noch länger andauert und Richtung Lausitz auch noch stärker ist. Nachmittags sind die trockenen Abschnitte häufiger, vereinzelt gibt es noch ein paar Tropfen. Die Sonne macht sich sehr rar. Von Saar und Mosel über das Rhein-Main-Gebiet bis nach Oberfranken besteht den ganzen Tag ein hohes Regenrisiko. Am späteren Nachmittag und vor allem nach Sonnenuntergang kommt im Westen neuer Regen auf. Es bleibt mild bei 12 bis 16 Grad, an der Küste und in den südlichen Mittelgebirgen bei 9 bis 12 Grad, am Alpenrand teils bis 18 Grad. Dazu weht frischer, in Böen auch starker bis stürmischer Wind. Am Abend kann es zwischen der Eifel und der Nordsee erste Sturmböen um 80 km/h geben.

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Aussichten

In der Nacht zum Mittwoch ziehen verbreitet teils kräftige windstaerkeund schauerartige Regenfälle durch, örtlich sind auch Gewitter möglich. Dabei kommen Sturmböen auf, auf den Bergen und teils auch im Westen muss mit schweren Sturmböen, auf exponierten Gipfeln mit Orkanböen gerechnet werden!

Am Mittwoch ziehen letzte Regenschauer nach Osten ab, die sich aber im Nordosten auch länger halten können. Sonst ist es oft trocken aber windig mit einigen Auflockerungen, ehe am Abend im Nordwesten neuer Regen aufkommt. Erneut werden sehr milde 10 bis 13, am Oberrhein bis 16 Grad erreicht. Im Osten anfangs noch Sturmböen oder schwere Sturmböen, sonst meist mäßiger bis frischer Wind mit starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Donnerstag könnten uns die Ausläufer eines neuen Sturmtiefs überqueren. Besonders in Norddeutschland regnet es teils kräftig und in der gesamten Nordhälfte sind Sturmböen um 80 km/h möglich, auf den Bergen und an den Küsten auch schwere Sturmböen um 90 km/h oder darüber.

Am Donnerstag haben wir es wohl gleich mit zwei Sturmfeldern zu tun: im Norden und Osten gibt es teils schwere Sturmböen, an der Ostsee vereinzelt orkanartige Böen! Außerdem treten von der Mitte bis in den Süden stürmische Böen, teils Sturmböen auf. Darüber hinaus regnet es wahrscheinlich hauptsächlich in der Mitte recht kräftig.

Es geht windig und regnerisch weiter, am Freitag konzentrieren sich ergiebiger Niederschlag und Sturm wohl auf den Süden und Südwesten, am Wochenende stattet uns der Winter einen Besuch ab. Alle Infos dazu laufend im Wetterkanal.


Letztes Update: Marcus Kundisch, 18:00 Uhr.


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