Wetterlage eingefahren – Durchschnittssommer setzt sich fort

Heute zieht ein kleines, aber recht wetterintensives Tiefdruckgebiet über Norddeutschland hinweg. Es handelt sich um „ex-EDOUARD“, das Tief war mal ein Tropensturm, ist jetzt aber ein stinknormales Tief. Im Vorfeld der Kaltfront gelangt in den Süden und Südosten heiße Luft, in der sich kräftige Gewitter bilden können. Am Wochenende beruhigt sich die Wetterlage und es wird auch hier wieder kälter. Kommende Woche geht es erstmal mit dem Durchschnittssommer weiter, eine große Hitzewelle ist weiterhin nicht in Sicht.

Windiges Wetter mit schauerartigen Regenfällen setzt sich am Freitag im Westen und Norden fort, hier gibt es gar keine große Änderung. Anders sieht das etwa von der Lausitz bis nach Süddeutschland aus. Hier wird es sommerlich warm bis heiß, teils mit 30 Grad und mehr. Ab dem Nachmittag bilden sich in der schwülen Luft dann teils kräftige Gewitter, lokal besteht Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und auch schwere Sturmböen über 90 km/h – insbesondere in Südbayern am Abend.

Zum Wochenende setzt sich langsam von Westeuropa her mehr Hochdruckeinfluss durch. Am Rande des Hochs weht aber aus Nordwesten noch teilweise feuchtere Luft heran und auch insgesamt für Juli eher kühle Nordatlantikluft mit kalten Nächten und häufiger mal einstelligen Tiefstwerten. Am Samstag regnet es in Südbayern anfangs noch länger und teils kräftig, sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab. Örtliche Schauer gibt es speziell noch im Norden und Nordwesten. Am Sonntag bleibt es dann fast überall trocken, nur im Nordosten gibt es weitere Schauer. Nächste Woche zeichnet sich zum Mittwoch hin schon das nächste Tief ab und frühestens zum kommenden Wochenende könnte eine deutliche Wetterumstellung erfolgen.

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14 Tage-Trend für Lübeck

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang 12. Juli 2020

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