Wetter zum Jahreswechsel – Wo reicht es für Schnee?

Deutschland liegt bis über den Jahreswechsel hinaus im Bereich einer umfangreichen Tiefdruckzone, die von Nordeuropa bis in den Mittelmeerraum reicht. Dabei herrschen weiter recht kalte Luftmassen vor und einige kleine Tiefs gestalten das Wetter weiter unbeständig.

Heute ist es wechselhaft mit einem Gemisch aus trockenen Phasen und einigen Regen-, Schneeregen und Schneeschauern. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 400 Metern. Ganz im Norden schneit es anfangs bis ganz runter. Vor allem im Osten und Süden gibt es auch mal ein paar Auflockerungen.

Am Mittwoch ist es im Westen und Norden überwiegend stark bewölkt mit weiteren schauerartigen Niederschlägen. Dabei fällt hier meist Regen, im Nordosten können sich auch ein paar Flocken untermischen. Sonst gibt es vor allem im Mittelgebirgsraum sowie im Südwesten einzelne Regen- Schneeregen und Schneeschauer. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 Meter in den nördlichen und 600 Meter in den südwestlichen Mittelgebirgen. Überwiegend niederschlagsfrei ist es im Osten und im Süden von Bayern. Hier ist es auch recht sonnig. Es bleibt tagsüber im Flachland bei Temperaturen von etwas über Nullgrad und leichtem Dauerfrost im höheren Bergland

Am Donnerstag, Silvester, kommen mit einem Tief über Belgien im Westen leichte bis mäßige Regen- und Schneefälle auf. Unterhalb von 200 bis 500 Meter fällt meist Regen, darüber schneit es mitunter auch mal kräftiger. In der Osthälfte bleibt es bei wechselnder Bewölkung trocken.

Zum Jahreswechsel kommen die leichten Niederschläge vom Westen her etwas weiter bis in die Landemitte voran. So liegt die Schneefallgrenze im Westen bei etwa 200 Meter, in der Mitte kann es durchaus bis in die Niederungen leicht schneien. Es ist aber auch im Westen nicht auszuschließen, dass es mal in tiefen Lagen für ein paar nasse Flocken reicht. Zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sowie in großen Teilen Bayerns verläuft die Nacht trocken, aber verbreitet frostig. Im Westen bleibt es in den Niederungen dagegen bei leichten Plusgraden.

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Am Neujahrstag ist es bei unterschiedlicher Bewölkung überwiegend trocken. Im Westen sind ein paar Tropfen, im Bergland auch Flocken nicht ausgeschlossen. Meist bleibt es aber auch hier niederschlagsfrei. An der recht kalten Witterung, leichte Plusgrade im Flachland, Dauerfrost im höheren Bergland ändert sich nichts.

Nach einem recht ruhigen und oft trockenen Samstag mit nur leichten Schneefällen ganz im Süden, könnte es am Sonntag recht spannend werden. Mit einem Tief über Tschechien und Österreich breiten sich leichte Schneefälle vom Süden über die Mitte in Richtung Norden und Nordwesten aus. Hier bleibt aber abzuwarten inwieweit die Niederschläge den Westen und Norden erreichen und ob sie hier als Schnee oder eher als Schneeregen oder Regen fallen.

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