Weltweit: extreme Hitze, Waldbrände, spektakulärer Sandsturm

Im Nahen und Mittleren Osten, konkret über Israel, Iran und Irak hat sich mit einem Hochdruckgebiet eine regelrechte Heißluftblase aufgebaut. In der Irakischen Hauptstadt Bagdad wurden gestern abermals 50°C gemessen, weshalb die Regierung dort bereits Montag vier Tage arbeitsfrei ausgerufen hat. Im Iran wurde ein Hitze-Index von 70°C festgestellt, das ist sowas wie die gefühlte Temperatur, abhängig von der Luftfeuchtigkeit.

Unterdessen kam es am Wochenende zu einem beeindruckenden Sandsturm, der die jordanische Hauptstadt Amman wortwörtlich verschlungen hat. Er kam mit Südwind aus der Saudi-Arabischen Wüste:

https://www.youtube.com/watch?v=8NMUUa958pQ

„All you can do is pray“ titelt eine kalifornische Nachrichtenagentur. Alles was man tun kann, ist beten. In Kalifornien wüten schlimme Brände, tausende Menschen müssen ihre Häuser verlassen, sind auf der Flucht. Hitze und Wind heizen die Ausbreitung weiter an:

Währenddessen führen in Deutschland die Flüsse weiter Niedrigwasser, Entspannung ist nicht in Sicht. Die Elbe führt nur noch um 60 cm, die Weser wird seit langem mit Wasser aus dem Ederstausee gestützt, der dadurch seinerseits täglich 10 cm Wasserstand verliert und nun schon unterhalb seines langjährigen mittleren Wasserstands liegt. Alle Pegelstände gibt’s unter pegeldeutschland.de.

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