Update zur erneuten Unwetterlage

Nach der dreiwöchigen Unwetterlage Ende Mai bis Mitte Juni stellt sich nur eine kurze Unwetterpause ein. Denn mit der kurzen Hitzwelle nimmt auch die Gewittergefahr in den kommenden Tagen wieder zu. Spätestens am Freitag drohen vor allem in der Westhälfte und im Bergland erneut teils heftige Gewitter. Und am Wochenende sind auch im Osten wieder Gewitter und Unwetter möglich.

Nach Abzug der Ausläufer des Tiefs „Lea“ dreht die Strömung in Mitteleuropa auf südliche Richtungen und die herangeführte Warmluft erwärmt sich unter Hochdruckeinfluss zusätzlich. Allerdings ist die Luft recht feucht und am spätern Nachmittag und am Abend sind im Nordwesten und Westen örtlich Schauer oder Gewitter möglich, ebenso im äußersten Nordosten. Dabei kann lokal starker Regen fallen.

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Am Donnerstag nimmt die Gewittergefahr allmählich zu. In den meisten Regionen scheint bei hochsommerlichen Temperaturen die Sonne, aber zum Abend sind von der Eifel bis nach Schleswig-Holstein einzelne kräftige Gewitter möglich, wie die obige Karte aus dem HD-Modell zeigt. Anders als in den vergangenen Wochen ziehen diese aber recht schnell mit der Höhenströmung. Hauptgefahren sind dann neben Starkregen und örtlichem Hagel vor allem Sturmböen. In einzelnen süddeutschen Bergländern können zudem lokale Wärmegewitter entstehen, die sich allerdings kaum von der Stelle bewegen.

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Am Freitag erfassen kräftige Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotenzial bereits fast die gesamte Westhälfte, wie die obige Karte aus dem HD-Modell zeigt. Die Hauptgefahr geht wiederum von teils schweren Sturmböen aus. Um die Tornadogefahr abschätzen zu können, ist es noch zu früh. Am Samstag ist auch der Osten dran, während es im Westen schon wieder deutlich ruhiger wird. Nach Osten hin ist die Höhenströmung schwächer, die Gewitter ziehen nicht so schnell und bringen lokal eng begrenzt wieder größere Regenmengen.

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Das Foto wurde von Matthias Kipper während der vergangenen Unwetterlage in Vonhausen (Hessen) aufgenommen. Wie immer gilt auch dieses Mal wieder: Nicht jede/r wird von den Unwettern betroffen sein, manche bekommen einen Volltreffer, manche einen Streifschuss und anderen gar nichts ab. An einem Ort kann sozusagen die Welt untergehen, während wenige Kilometer weiter nicht viel passiert. Und konkret sagen, welcher Ort wann und wie stark betroffen sein wird, kann man nicht. Gewitter sind nur sehr kurzfristig oder gar nicht vorhersagbar.

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Der 10-Tage-Trend am Beispiel Frankfurt am Main – andere Orte dort einfach eingeben – zeigt für die neue Woche eine deutliche Abkühlung.


 

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Ein Kommentar

  1. Nepomuk22 21. Juni 2016

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