Taifun TRAMI trifft mit Orkanböen über 200 km/h auf Japan

Die Taifun-Saison ist in vollem Gange, denn es hat sich nach dem starken Taifun Mangkhut schon der nächste Taifun gebildet. Taifun TRAMI steuert aktuell auf die südlichen und zur japanischen Präfektur Okinawa gehörenden Inseln zu. Er ist zwar schwächer als Mangkhut, aber die Windböen erreichen trotzdem noch mehr als 200 km/h. 

Der aktuelle Satellitenfilm vom frühen Donnerstagmorgen zeigt den Taifun mit seinem Auge noch südöstlich der Inseln. Im oberen beziehungsweise nordwestlichen Bereich des Kartenausschnitts sind die Inseln, wie beispielsweise Miyakojima schon zu sehen. Den Sturm können Sie mit folgenden Satellitenbildern genau verfolgen:

 

Sturm dreht nach Nord bis Nordost ein

Die aktuelle Berechnung der Zugbahn mit 50 verschiedenen Lösungen zeigt ein im Großen und Ganzen recht klares Bild. Die Verlagerung des Sturms sollte also in etwa klar sein. Er wird zunächst, wie oben bereits beschrieben, über die südlichsten Inseln von Okinawa hinwegziehen und anschließen weiter nach Nord bis Nordost und dabei erneut auf Japan treffen. Dies wird wahrscheinlich in der Präfektur Kagoshima passieren.

 

Berechnung von TRAMI mit extrem hochaufgelösten Wettermodell Swiss Super HD

Wir haben ein extrem hoch aufgelöstes Wettermodell, unser Swiss Super HD, auf Trami ausgerichtet. Wir sehen unten die aktuelle Berechnung des Wettermodells für einen Ausschnitt bei Miyakojima. Wie die Animation der Windböen zeigt, wird TRAMI die Insel wohl voll erfassen. Man kann gut erkennen, wie nach dieser aktuellen Berechnung das windschwache Auge die Insel im Ostteil ziemlich genau überquert. Trifft das Auge des Sturms, dann erfasst die Insel natürlich auch die sogenannte Eyewall mit dem heftigsten Orkan um das Auge herum. Aktuelle Berechnungen und viele weitere Karten unter diesem Link:

 

Für einen etwas größeren Ausschnitt  berechnen wir unser Swiss HD Modell mit einer etwas geringeren, aber immer noch sehr hohen Auflösung von 4×4 Kilometer. Bis Samstag, 14 Uhr zeigt sich in der Animation das Einlenken von TRAMI weiter nach Norden. Natürlich eine äußerst ungünstige Zugbahn für alle weiteren Inseln, die genau in der Zugbahn liegen, wie beispielsweise Okinawa Hontō und Amami-Ōshima.

 

Wie immer bei starken Taifunen drohen auch heftige Regenfälle. Unten sehen wir die Niederschlagssummen vom ECMWF Modell bis kommenden Dienstag. Die Zugbahn bis dahin ist schon an den Niederschlagsmengen von verbreitet 150 mm bis teils über 300 mm gut zu erkennen. Durch die ergiebigen Regenfälle drohen Überschwemmungen und Erdrutsche.

 



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