Supertaifun „Nepartak“ nimmt Kurs auf Taiwan

Auf dem Nordwestpazifik hat sich der Taifun Nepartak zu einem Supertaifun verstärkt. Er weist derzeit mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 280 km/h auf mit geschätzten Böen bis etwa 335 km/h. Aktuell befindet sich das Zentrum des gewaltigen Taifuns noch knapp 1000 Kilometer südöstlich von Taiwan und zieht weiter in Richtung Nordwesten. Damit zeichnet sich für die Insel ein Volltreffer durch den starken Taifun ab, den man auch auf unseren globalen Satellitenbildern verfolgen kann.

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Voraussichtlich am Donnerstagabend mitteleuropäischer Zeit trifft das Zentrum des Taifuns auf die bergige und dicht besiedelte Insel. Da die Ausmaße des tropischen Wirbelsturms sehr groß sind, dürften weite Teile der Insel betroffen sein. Neben den hohen Windgeschwindigkeiten drohen an der Nordostküste der Insel eine Sturmflut mit meterhohen Wellen sowie heftige Regenfälle in weiten Landesteilen. Dabei können innerhalb eines Tages mehrere Hundert Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Es muss mit Überschwemmungen und Erdrutschen gerechnet werden.

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Das eingefärbte Satellitenbild zeigt die Temperaturen an der Oberfläche der Wolken. Gelb sind sehr hoch reichende Wolken rund um das nahezu wolkenfreie Auge des Taifuns. Grün und blau stehen für wenig hoch reichende Wolken. Es handelt sich um einen kreisrunden Taifun, der nahezu symmetrisch und damit nicht ganz so anfällig ist für störende Einflüsse von außen. Damit dürfte der Taifun stark bleiben, bis er auf Taiwan (links oben im Satellitenbild) trifft.

Wenn der Taifun Taiwan voll trifft, dann dürfte er sich beim Überqueren der bergigen Insel deutlich abschwächen und nur noch Reste kommen an der chinesischen Ostküste an. Möglicherweise dreht der dann abgeschwächte Sturm auch nach Norden oder Nordosten in Richtung Südkorea oder Japan ein.

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Auf dem Ostpazifik konnte sich der Hurrikan BLAS vorübergehend zu einem Sturm der Kategorie 4 der fünfteiligen Hurrikanskala verstärken, er bedroht aber kein Land. Über kühlerem Wasser dürfte der Hurrikan nun aber rasch an Kraft verlieren. Das nächste tropische Tief steht hier schon in den Startlöchern, aber auch der neue Sturm dürfte kein Land bedrohen. Ruhe herrscht derzeit auf dem Nordatlantik. Was der Unterschied zwischen einem Hurrikan, einem Taifun und einem Zyklon ist, erklärt Rebekka in diesem Video.


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2 Kommentare

  1. Andre Liedmann 7. Juli 2016
  2. christel schwerdtfeger 7. Juli 2016

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