Sturm YULIA am Sonntag

Ein kleines, aber wetterintensives Randtief zieht am Sonntag von den Niederlanden kommend über den Norden Deutschlands Richtung Polen. An der Südseite des Tiefs überquert Deutschland ein recht markant ausgeprägtes Sturmfeld. Zudem wird es gebietsweise Dauerregen geben.

Das kleine Tief entwickelt sich als „Wellentief“ kommend von den Niederlanden und verstärkt sich (Luftdruck sinkt) auf seinem weiteren Weg über Norddeutschland nach Polen bis zum Sonntagabend. Während im Bereich des Tiefkerns und auch auf der Nordseite kaum nennenswerter Wind zu erwarten ist, wird das Hauptsturmfeld auf der direkten Südflanke des Tiefs etwa über die nördliche Mitte geführt.

Es zieht etwa von den Niederlanden kommend über das südliche Niedersachsen und NRW, Nordhessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, das südliche Brandenburg und besonders zum Ende hin über Sachsen. Dabei können dort in einem vergleichsweise schmalen Streifen an der direkten Südseite des Tiefs schwere Sturmböen von 90 bis 100 km/h, örtlich auch über 100 km/h auftreten! Stürmisch wird es aber auch weiter südlich.

Die wichtigsten Links:

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Trend: Es bleibt tiefdrucklastig!

Die unbeständige, oft nasse und zeitweise windige Wetterlage bleibt erhalten. Wir bleiben weiterhin häufig unter Tiefdruckeinfluss, wobei es um die Wochenmitte vorübergehend kälter wird, dann wahrscheinlich erneut milder.

 

2 Kommentare

  1. Ralf 23. Februar 2020
  2. Wolfgang 23. Februar 2020

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