Stürmische Weihnachten besonders im Norden

Die Wetterlage beginnt sich derzeit schon langsam umzustellen, denn ein erster Tiefausläufer mit Regen hat Deutschland erreicht. Das sehr beständige Hochdruckwetter wird damit genau zu Weihnachten vorübergehend unterbrochen. Unterbrochen deswegen, weil sich nach den Feiertagen sehr wahrscheinlich ein neues und sehr kräftiges Hoch über Mitteleuropa etablieren wird. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr bei uns.

Die folgende Karte zeigt den Luftdruck in der Nacht zum 2. Weihnachtstag. Das Hoch hat sich nach Süden zurückgezogen und mit westlicher Strömung greifen Tiefs mit milder Atlantikluft auf Deutschland über. der Norden wird davon mehr beeinflusst als es im Süden der Fall sein wird.

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Schon Heiligabend im Norden sehr windig

Der Südwest- bis Westwind wird schon an Heiligabend vor allem im Norden deutlich zunehmen. Hier zeigt das Super HD Modell in der Vorhersage Windböen von verbreitet 50 bis 70 km/h, besonders an der Nordsee auch mehr. Im Süden wird es nicht ganz so windig, aber auch vielerorts nass.

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Der Norden bleibt windig bis stürmisch über die Feiertage

An der Nordsee wird am meisten Wind erwartet, hier kann es kurzzeitig auch mal Windböen um oder etwas über 100 km/h geben, wie der Modellvergleich XL zeigt. Sehr stürmisch, aber kein Drama hier. Diese Windstärke kommt an den Küsten dort jeden Herbst und Winter öfter vor. Wer mit der Fähre übersetzen muss, sollte sich trotzdem auf recht wilden Seegang einstellen.

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Für Hamburg zeigen die verschiedenen Wettermodelle maximal Windböen um 75 km/h, also knapp im Bereich der Windstärke 9 (Sturm). Auch hier zwar zeitweise sehr windig, aber auch das erlebt Hamburg jeden Winter öfters.

hamburg

Gehen wir weiter etwas nach Süden und schauen uns Hannover an. Der windige Trend ist auch hier abzulesen, nur das amerikanische Modell (grüne Linie) macht hier aber kurzzeitig mal Windböen der Stärke 9, sonst bleibt es meist sogar unter Sturmstärke.

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Weiter nach Süden sieht es noch deutlich entspannter aus. Auch hier nimmt der Wind zu, aber wie am Modellvergleich für Stuttgart zu sehen ist, ist hier wahrscheinlich nichts zu erwarten, was an Sturm erinnert. Die stärksten berechneten Windböen gehen gerade mal bis rund 60 km/h.

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3 Kommentare

  1. Wolfgang Rolke 22. Dezember 2016
  2. Michael 22. Dezember 2016
  3. Klaus 22. Dezember 2016

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