Sommerlicher Juli in Berlin – zu trocken und zu warm

Berlin gehört in diesem Monat definitiv zu den Regionen in Deutschland, die viel und warmes Sommerwetter zu bieten hatten. Der bisher heißeste Tag war der 10. Juli mit bis zu 32 Grad, der kälteste Tag mit nur 16 bis 19 Grad war vorgestern, der 14. Juli. Die Höchstwerte seit Monatsbeginn kann man sich für jeden einzelnen Tag hier auf kachelmannwetter.com ansehen. Man sieht, dass die letzten beiden Tage Ausnahmen waren. Fast dauerhaft  lagen die Temperaturen zwischen 23 und 28 Grad. Für die meisten Menschen wohl genau richtig, nicht zu heiß und nicht zu warm. Trotzdem fällt der Monat Juli damit bisher im Vergleich zu den langjährigen Klimawerten nicht nur zu warm aus, sondern auch zu trocken, wie die Regensummenkarte seit Monatsbeginn zeigt. In vielen Stadtteilen sogar deutlich zu trocken. Seit dem 1. Juli sind zwar durch Schauer und Gewitter ganz lokal um 30 l/qm Regen gefallen (wie beispielsweise in Steglitz-Zehlendorf und bei Adlershof), verbreitet waren es bisher allerdings nur um 20 l/qm, in einigen Stadtteilen sogar nur um 10 l/qm (hellgrüne Färbung in der Abbildung). Normalerweise fallen im Monat Juli in Berlin durchschnittlich 65 l/qm Regen.

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