Silvester-Wetter – Nebel und Dreckluft zum Jahreswechsel

Das Hochdruckgebiet vom Wochenende wird sich auch über den Jahreswechsel halten, ein sehr schwach ausgeprägter Tiefausläufer zieht noch an Silvester in das Hoch hinein, bringt aber kaum Regen. Damit verläuft der Jahreswechsel wahrscheinlich verbreitet trocken.

An Silvester läuft ein schwacher Tiefausläufer in das Hoch hinein, bringt teilweise kompakte Wolken, aber wahrscheinlich nur im Norden und Osten ein paar Regentropfen, viel wird es auch hier nicht sein. Sonst ist es die typische Hochdruckmischung mit Wolken, Nebel und Sonnenschein oft dicht zusammen.

Zum Jahreswechsel dürfte es dann landesweit trocken sein, denn das Hoch beeinflusst ganz Deutschland. Der Wind spielt landesweit keine große Rolle und weht überall nur schwach bis mäßig, im Norden und Osten teils mit frischen Böen bis um 30 km/h. Nahe des Hochzentrums etwa in der Südwesthälfte Deutschlands, kann der Wind sogar komplett einschlafen und sich teils dichter Nebel ausbilden. Durch das Feuerwerk werden zusätzlich extrem viele Kondensationskeime (Dreck) in die Luft gebracht, sodass sich der Nebel noch verstärken kann, teilweise mit sehr niedrigen Sichtweiten. Die Dreckluft wird dann mangels Wind nicht verweht und ausgetauscht und kann sich mit extremen Feinstaubwerten sehr lange halten.

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Wettermodellvergleich für den Jahreswechsel

Die schwachen Luftdruckgegensätze sind vor allem im Süden und Westen beziehungsweise in der Südwesthälfte zu erwarten. Hier besteht die größte Nebelneigung. Nach Nordosten sind die Luftdruckgegensätze (deswegen etwas mehr Wind) ein wenig stärker ausgeprägt.

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