Schwerer Sturm am Mittelmeer – Bora droht an der Adria

Am Montag und Dienstag muss im Mittelmeerraum in einigen Regionen mit schwerem Sturm gerechnet werden. Die Bora – ein lokales Windsystem an der Adria – weht zwei Tage lang und kann dabei in Böen örtlich Orkanstärke erreichen. Betroffen sind die Adriaküste von Slowenien bis nach Albanien und ab der Nacht zum Dienstag auch viele weitere Seegebiete zwischen Südfrankreich und Griechenland.

Zunächst die wichtigsten Links:

Modellvorhersagen aus dem HD-Modell für den Balkan und die Adria: Mittelwind und Böen. Bei beiden Parametern kann man sich anschauen, wie sich die Lage Stunde für Stunde weiterentwickeln soll. Das Modell wird alle 6 Stunden neu berechnet. Im Menü kann man nach Italien wechseln und sich anschauen, wann es dort losgeht.

Die Windmeldungen der Wetterstationen kann man sich hier ansehen: Mittelwind und Böen (sofern Böen auftreten). Auch hier bei Bedarf einfach nach Italien wechseln.

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Bereits in den Frühstunden am Montag geht es los, die Bora setzt in den ersten Tälern ein und bis auf die Adria hinaus treten erste Sturmböen auf. Im Bergland gibt es teils schwere Sturmböen.

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Im Laufe des Montags wird der Wind immer stärker. Am späten Vormittag treten bereits Böen bis über 100 km/h auf, örtlich kanalisiert muss auch mit Böen bis Orkanstärke gerechnet werden. Der Wind fegt über die Adria hinweg und wird an einzelnen Stränden an der italienischen Adriaküste spürbar.

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Ab der Nacht zum Dienstag setzt auch in Italien und westlich davon ein boraähnlicher Wind mit Sturmböen ein. Zwischen Korsika und Sardinien wird der Wind ebenfalls kanalisiert und es droht schwerer Sturm. In der Nacht zum Mittwoch lässt der Wind rund um die Adria und Italien deutlich nach, nur in Süditalien und Albanien treten örtlich noch Sturmböen auf.


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