Schweiz, Alpensüdseite: Erneut sind große Regenmengen zu befürchten – punktuell über 100 l/qm!

Ab den Mittagsstunden trüb es sich heute von Italien her entlang der gesamten Alpensüdseite wieder ein und es setzt vom Wallis übers Tessin bis nach Graubünden teils intensiver  Dauerregen samt einzelnen Gewittern ein.  Besonders groß werden die Regenmengen bis morgen in der Früh im Tessin und entlang der Grenze zu Graubünden ausfallen. Auch das Einzugsgebiet des Alpenrheins wird von diesen starken Niederschlägen betroffen sein und somit wird der Rhein in Graubünden, in Liechtenstein und in Vorarlberg wieder stark anschwellen. Die Schneefallgrenze befindet sich von heute Nachmittag bis morgen in der Früh zwischen 1700 und 2300m. Nur stellenweise kann sie durch die Niederschlagsabkühlung in engen höher gelegenen Alpentälern auf 1500 oder 1400m sinken.

Bis am Montag in der Früh werden häufig 40 bis 80 l/qm fallen. In Staulagen im Tessin und zur Grenze zu Graubünden werden punktuell 80 bis 120 l/qm fallen. Durch die oft schon sehr aufgeweichten Böden kann es leicht zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen.

Entlang des Rheins ist mit Verklausungen durch Geröll und Holzstämme zu rechnen. Die Hochwasserlage bleibt somit in den betroffenen Gebieten in den kommenden 24 Stunden sehr angespannt! Erst ab dem Montagvormittag kommt es entlang der Alpensüdseite zu einer Wetterberuhigung.

Aufsummierte Regenmengen bis am Montag in der Früh. Für Details in die Kantone/Bezirke.

 

 

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