Riesige Rauchwolken über Chile

Schon seit Anfang Januar werden aus Chile in Südamerika immer wieder Waldbrände gemeldet. Aktuell haben sich mehr als 100 Brände auf mehrere Landesteile ausgeweitet und eine Fläche von mehr als 1000 Quadratkilometern ist inzwischen verbrannt. Waldbrände kommen in Chile häufig vor, im langjährigen Mittel treten pro Jahr mehr als 5000 Brände auf. In der Saison 2015/16 waren es mehr als 6700 Brände in Chile. Auslöser ist unter anderem monatelange Trockenheit durch das mediterrane Klima und auch ein Zusammenhang mit dem sich derzeit abschwächenden Kaltwasserphänomen La Niña ist eine mögliche Ursache.

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Das Satellitenbild vom Dienstagabend zeigt die Rauchwolken der Brände in den zentralen Landesteilen Chiles. Die Rauchwolken sind vor allem im sichtbaren Bild zu erkennen. In der Region um die Hauptstadt Santiago geht die Sonne gegen 11 Uhr MEZ auf und gegen 00:50 unserer Zeit wieder unter.

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Die Karte aus dem globalen US-Modell zeigt die bis zum Monatsende erwarteten Regensummen in dem betroffenen Bereich. Während im Bergland örtlich durch Schauer und Gewitter nennenswerter Regen fallen kann, bleibt es im Küstenbereich komplett trocken. Entspannung der trockenen und damit feuerträchtigen Witterung ist erst einmal nicht zu erwarten.


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