Riesen-Bärenklau: Im Sommer eine der gefährlichsten Pflanzen in Deutschland!

Sommerzeit ist die Zeit, wo sich die meisten Menschen bei schönem Wetter im Freien aufhalten. Sei es an Seen oder Flüssen, sei es in Parks, oder Gärten bei Nachbarn zum Grillfest.

Dabei lauert vor allen in Gewässernähe eine Gefahr für die Gesundheit, von denen sehr viele Menschen überhaupt nichts wissen: Gemeint ist der Riesen-Bärenklau. Eine vor langer Zeit eingeschleppte Pflanze aus dem Kaukasus, teilweise über 3 Meter hoch mit imposantem Stiel und riesiger Doldenblüte, die mittlerweile überall in Deutschland zu finden ist und sich rasend weiter vermehrt. Doch genau im Sommer ist diese Pflanze sehr gefährlich.

Bei der Berührung mit der Haut wird das Sekret in Verbindung mit dem Sonnenlicht zu einer säureähnlichen Substanz, die die Haut dramatisch schädigen kann. Es findet durch das Sonnenlicht eine phototoxische Reaktion statt, die erst Stunden später auftritt! Dabei merkt man die direkte Berührung nicht, wie bei einer Brennnessel, nein, es fängt erst Stunden später an zu brennen und es bilden sich Blasen auf der Haut. Die Verbrennungen und Verätzungen können 2. und 3. Grades sein und die Haut für ein Leben lang kennzeichnen! 

Daher sollte man unbedingt auf seine Kinder und aber auch auf seine Tiere (Hunde!) achten, wenn man nun im Sommer draußen unterwegs ist und der Pflanze möglichst weit aus dem Weg gehen.

Wie schlimm es mit den Verbrennungen und Verätzungen sein kann, wird in >>> diesem Video <<< genau erklärt.

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