Orkantief „Norkys“ stürmt in Nordwesteuropa

Auf dem Atlantik hat sich aus dem Tief „Norkys“ ein ausgewachsenes Orkantief gebildet, das aktuell mit einem Kerndruck unter 950 Hektopascal auf den Satellitenbildern als eindrucksvolle Wolkenspirale im Seegebiet zwischen Island und Schottland zu erkennen ist. Es bringt Irland und dem Vereinigten Königreich Sturm und Böen bis Orkanstärke und auch in Norddeutschland sowie in den Mittelgebirgen treten wieder Sturmböen auf.

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Die aktuelle Böenkarte von 11 Uhr zeigt, dass in vielen Teilen Irlands und der Britischen Inseln Sturmböen auftreten, teilweise sogar orkanartige Böen. Im schottischen Bergland und in Nordengland sind es teilweise sogar schwere Orkanböen. Die 1245 Meter hoch gelegene Wetterstation Cairngorm meldete um 11 Uhr MEZ eine Spitzenböen von 202 km/h und um 8 Uhr waren es sogar 215 km/h. Auf dem Atlantik bauen sich durch den Sturm enorme Wellen auf, die vor Irland und vor der schottischen Westküste gebietsweise 10 bis 15 Meter hoch sein können. Besonders gefährlich sind bei solch starkem Seegang vereinzelt auftretende Monsterwellen, auch Freakwaves genannt, die in der Vergangenheit schon häufig Schiffe untergehen ließen.

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Das Orkantief wirkt sich in Deutschland zum Glück nicht allzu stark aus, in Norddeutschland sowie in den deutschen Mittelgebirgen muss aber heute und am Dienstag mit Sturmböen gerechnet werden. An der Küste sind am Dienstag und bis Mittwoch früh schwere Sturmböen und auf den Nordseeinseln sogar orkanartige Böen um 110 km/h möglich. Wo und wann genau Sturmböen zu erwarten sind, zeigt unser HD-Modell, am besten einfach mal durchklicken.

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An der deutschen Nordseeküste besteht daher am Dienstag im Tagesverlauf die Gefahr einer leichten Sturmflut, für Einzelheiten ist es aber noch zu früh. Zudem sind die Flüsse in Schleswig-Holstein zum Teil deutlich angeschwollen und führen Hochwasser. In den kommenden Tagen kann das Wasser wegen der starken westlichen Winde nicht ablaufen und die Pegelstände könnten noch ansteigen. Auch in den Mittelgebirgen fällt weiterer Regen, Einzelheiten bitte einfach in unserem HD-Modell nachschauen und hier auf die Bundesländer klicken und noch weiter hineinzoomen. Und auch in nächster Zeit ist es oft windig und regnerisch, wie hier am Beispiel Hamburg zu sehen ist.

 

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2 Kommentare

  1. C.A.Wittke 1. Februar 2016
  2. Kurt Scheibner 1. Februar 2016

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