Neues Tief am Sonntag – im Westen Sturm und obenrum Schnee möglich

Nach Weihnachten, also ab dem kommenden Sonntag, verlagert sich ein Sturmtief von Island kommend weiter Richtung Nordsee und zu den Britischen Inseln und zur nördlichen Nordsee. Die genaue Entwicklung dieser umfangreichen Tiefdruckzone wird dann das Wetter in der nächsten Woche und zum Jahreswechsel bei uns bestimmen. Wir schauen genauer auf den Sonntag und bis Silvester.

Das kräftige Tief verlagert sich am Sonntag mit seinem Zentrum zur nördlichen Nordsee und nach Schottland, es lenkt dabei ein Frontensystem in die Nordwesthälfte Deutschlands. Damit kommt hier Regen, in den westlichen Mittelgebirgen Schnee auf. Der Wind wird in der Nordwesthälfte Deutschlands deutlich zunehmen mit Böen von 60 bis 80 km/h, in den Hochlagen der dortigen Mittelgebirge auch mehr. So kann es ab etwa 500 Meter sogar zu Schneefall + starkem Wind kommen, schneesturmartige Verhältnisse wären durchaus möglich. Unsicherheiten bestehen noch, wie weit der Niederschlag nach Deutschland überhaupt vorankommt und wo die Schneefallgrenze liegt, denn das Tief weht auch mildere Luft heran. Das US Wettermodell belässt zum Beispiel das meiste Wetter, also Sturm und Schnee, westlich von Deutschland!

Wir schauen im folgenden Video auch erneut auf einen Trend zum Jahreswechsel.

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14 Tage-Trend für die Nordhelle (663m) im Sauerland

In den höheren Lagen kommt der Winter, allerdings wird es selbst hier auf über 600 Meter teilweise knapp mit Dauerfrost. Am Sonntag ist das Sturmsymbol in Verbindung mit teils kräftigem Schneefall zu sehen.
Verfolgen Sie den Trend für ihren Ort – Update jeweils ab ca. 09:30 Uhr und 21:30 Uhr:

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