Mögliche Umstellung oder doch nicht – der Trend für Anfang Mai

Die derzeit kühle Wetterlage wird bestimmt durch eine nördliche bis nordwestliche Strömung, mit der kühle Polarluft aus dem hohen Norden zu uns gelangt. Das zeigt auch eindrucksvoll die Luftdruckverteilung mit einem dicken Hoch auf dem Nordatlantik und einem Tief mit Schwerpunkt über Skandinavien und dem Baltikum.

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In den kommenden Tagen wir sich an dieser Wetterlage noch nicht viel ändern. Erst zum Wochenende, wahrscheinlich sogar erst zum Sonntag, deuten die Wettermodelle ein Tief westlich von uns an, das zumindest vorübergehend mildere Luft aus Süden bringen kann. Sie sehen in der Karte unten das Tief westlich der Britischen Inseln, auf dessen Vorderseite etwas mildere Luft nach Mitteleuropa heranwehen könnte.

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Der weitere Verlauf ist dann logischerweise noch sehr unsicher, mehr als 10 Tage lohnt es sich selbst für einen groben Trend sowieso nicht zu gucken. Gestern deuteten viele Modelle noch den Aufbau eines kräftigen Hochs über Mittel- und Westeuropa an. Dieses Hoch wird nun heute von nahezu allen Wettermodellen deutlich weiter nordwestlich gerechnet. Die Folge wäre, dass wir erneut in eine kühle nördliche bis nordwestliche Strömung gelangen könnten! Die mögliche Umstellung zu warmem Wetter wäre damit vertan.

Wir wollen uns die derzeit berechnete Luftdruckverteilung für den 04. Mai ansehen, also in rund 9 Tagen. Bei diesem Zeitraum ist eine genaue Vorhersage nicht möglich, aber man kann Wettermodelle vergleichen und grobe Strukturen deuten, wohin die Reise etwa hingehen könnte.

Alle vier Wettermodelle rechnen den Schwerpunkt des hohen Luftdrucks im Bereich zwischen Skandinavien, Schottland und Island. Wir würden demnach eher auf der kühlen Seite des Hochs liegen in einer östlichen bis nordöstlichen Strömung – im weiteren Verlauf möglicherweise sogar wieder in einer kühlen Nordströmung!. Damit wir warmes und stabiles Wetter bekommen, müsste das Hoch über Mitteleuropa (warm bis mild) oder mit seinem Schwerpunkt über Osteuropa (sehr warm bis heiß) liegen. Danach sieht es zumindest derzeit nicht aus, Überraschungen sind aber in diesem Zeitraum immer möglich. So könnte sich das Hoch doch noch weiter Richtung Mitteleuropa positionieren, als derzeit angenommen.

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Wenn Sie auf warmes Wetter warten, sollte man am besten die XL Vorhersage im Blick behalten. Hier werden die zahlreichen Modelle verglichen (jedes Modell eine Linie). Sie sehen hier unten am Beispiel Essen im Ruhrgebiet, dass es ab Sonntag bergauf geht, dann aber im weiteren Verlauf nur ein Modell mal kurz an 20 Grad rankommt. Der Trend wird mehrmals am Tag aktualisiert, einfach hier für ihren Ort gucken.

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