Luftmassengrenze: Regen, Hochwasser, Schnee – Samstag überall wieder kälter!

In den nächsten Tagen baut sich eine Luftmassengrenze über Deutschland auf, sie trennt deutlich mildere Luftmassen im Süden und Westen von kälterer Luft im Norden und Osten. Schnee auf der kalten Seite, Regen und Hochwasser auf der milden Seite werden ein Thema. Am Samstag wird es wahrscheinlich landesweit von Norden wieder deutlich kälter!

Am Freitag liegt die Luftmassengrenze in einem Streifen von den nördlichen Niederlanden bis nach Ostsachsen.  Nördlich gibt es einen Streifen mit Schneefällen, irgendwo von Niedersachsen bis zur Lausitz etwa. Südwestlich davon kommt es zu Regen und Tauwetter bis auf über 1000 Meter, die Flüssen schwellen dadurch deutlich an – Hochwassergefahr!

Am Samstag deuten dann alle Wettermodelle ein erneutes reindrücken der Kaltluft aus Norden an, sodass die mildere Luft wieder bis in die Alpen abgedrängt wird. Es wird also viel Bewegung drin sein mit teils ergiebigen Niederschlägen als Regen und Schnee, denn bereits am Sonntag oder Montag kommt der nächste Einschub milder und regenreicher Atlantikluft aus Westen!

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Wetteranalyse LiveHD

Die Wetteranalyse LiveHD ist ein radarbasiertes Kartenprodukt, welches alle 5 Minuten neu das aus den Modellkarten bekannte signifikante Wetter als Analyse, d.h. nicht als Prognose, ausgibt. Basis ist das Radarbild des letzten Termins. Man erkennt darauf anhand der Farben die Niederschlagsphase, d.h. ob es sich um Regen (Grüntöne), Schneeregen (orange), Schnee (blau) oder Eisregen (rot) handelt. In die objektivierte Entscheidung der Niederschlagsphase fließen u.a. auf Messwerten basierende SuperHD-Modellanalysen ein. Zusätzlich gibt es noch Nebel (Gelbtöne) und Gewitter (pink), ebenfalls auf Basis realer Messwerte.

Ein Kommentar

  1. Wolfgang 26. Januar 2021

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