Kanaren droht Sturm, aber auch ersehnter Regen!

So langsam neigt sich auch auf den Kanaren der lange Sommer dem Ende entgegen und erste Tiefdruckgebiete versuchen sich den Inseln zu nähern, um lang ersehnten Regen zu bringen. Vor allem auf den östlichen beiden Inseln Lanzarote und Fuerteventura hat es stellenweise seit Mitte April keinen nennenswerten Regen gegeben. Nur in der letzten Woche machten schwache Schauer örtlich mal ein wenig den Boden nass.

Doch nun kommt auch hier Bewegung in die Wetterküche. Ein Tief nähert sich nach dem Wochenende den Inseln und kommt Mitte der neuen Woche etwa südlich der Azoren zu liegen. Es ist ziemlich kräftig und sorgt auch für deutlich auffrischenden Wind, der dann mal nicht aus Nordwest bis Nordost kommt, sondern aus Südwest. Die Kanaren sind von Passatwinden geprägt, die eigentlich konstant über das ganze Jahr aus nördlichen Richtungen kommen. Kenner wissen aber, kommt der Wind mal aus Süd oder Südwest, wird es Regen und Sturm geben.

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Wie schon beschrieben, wird der Wind deutlich zulegen. Besonders um die Mitte der neuen Woche sind dann auf den Inseln auch Sturmböen über 70 km/h möglich, die aus Südwest kommen.

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Mit dem Wind und dem Tief wird das Meer natürlich auch deutlich wilder. So sind dann auch hohe Wellen von 3 bis 4 Metern möglich, die hauptsächlich die Südwest-, West- und Nordwestküsten betreffen werden. Die Surfer wird es freuen. Für Badegäste gilt aber: Bitte auf die Beflaggung am Stand achten! Bei roter Flagge besteht Lebensgefahr! Es sind dieses Jahr schon 56 Menschen auf den Kanaren im Meer ertrunken!

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Mit dem Tief ist aber auch das meist sonnige Wetter erst einmal für einige Tage vorbei. Es muss mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, die stellenweise auch recht kräftig sein können. Zwischen Montag und Donnerstag kann es lokal auch zu Unwettern mit Hagel, Platzregen und Überschwemmungen kommen! 

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Dennoch wird der Regen, wie eingangs erwähnt, hier sehnlichst erwartet, doch nicht überall wird es gleich viel nass, wie auch die Regensummenkarte bis zum kommenden Mittwoch zeigt. Besonders die West- und Südseiten der Inseln bekommen am meisten Regen ab, da sich hier die Feuchtigkeit und der Regen zusätzlich stauen. 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter sind hier möglich, stellenweise auch mehr. Die Nordseiten der Inseln liegen aber bei Südwestwind geschützt hinter den Bergen und bekommen weniger Regen ab. Das heißt aber nicht, dass es hier nicht auch lokal mal ein Unwetter geben kann!

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Ich als Außenposten des Kachelmann-Teams auf Fuerteventura werde ein Auge auf die Entwicklung halten und natürlich auch darüber berichten, was in der kommenden Woche dann tatsächlich alles passiert ist.

Ach zu guter Letzt noch: Es wird auch ein wenig kühler mit dem Tief. 22 bis 25 Grad sind dann noch zu erwarten, man kann aber hier in der Kompaktvorhersage jeden Ort auf den Kanaren eingeben und ab dem Wochenende mit einem Blick alle Wetterparameter sehen.

4 Kommentare

  1. Gino 19. Oktober 2016
  2. Matthias 20. Oktober 2016
    • Thomas Sävert 20. Oktober 2016
  3. Gino 21. Oktober 2016

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