Im Tiefland noch kein dauerhafter Wintereinbruch

In den vergangenen Tagen ist viel darüber spekuliert worden, ob sich nach dem Jahreswechsel winterliches Wetter in Deutschland einstellt. Inzwischen ist der Kaltluftvorstoß kurz nach dem Jahreswechsel nicht mehr weit entfernt und der mutmaßliche Wintereinbruch wird von den Modellen etwas relativiert. Winterlich wird es vor allem im Bergland, während es in tiefen Lagen vorerst nasskalt wird.

Die Vorhersagekarte aus dem HD-Modell zeigt die Luftdruckverteilung am Neujahrsmorgen in Europa. Auf dem Atlantik verstärkt sich ein neues Hochdruckgebiet, während das bisher wetterbestimmende Hoch über Mitteleuropa abgebaut wird. Damit können die Ausläufer von Tiefs über Skandinavien auf Mitteleuropa übergreifen.

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Ein erster Tiefausläufer kommt am Sonntag (Neujahr) von Nordwesten her über Deutschland voran. Vor allem in den westlichen Mittelgebirgen fällt der Niederschlag als Schnee, wobei die Schneefallgrenze zeitweise auf 200 bis 300 Meter absinken kann.

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Liegen bleiben dürfte von dem ersten Schnee nicht viel, die Karte aus dem globalen US-Modell zeigt in den westlichen Mittelgebirgen eine dünne Schneedecke, die anderen Modelle rechnen mit noch weniger Schnee.

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Am Dienstagmorgen soll nach dem globalen US-Modell in fast allen Mittelgebirgen etwas Schnee liegen. Die meisten anderen Modelle rechnen weniger. Zum Wechseln zu den anderen Modellen einfach die Karte anklicken und dann oben im Bild das gewünschte Modell auswählen.

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Die Karte aus dem globalen US-Modell zeigt die erwartete Luftdruckverteilung am kommenden Mittwoch mit erneut hohem Druck über dem Atlantik und einem kräftigen Tief über Nordosteuropa. Dazwischen würde sich eine nordwestliche Strömung einstellen mit winterlich kaltem Wetter in den Mittelgebirgen. In tiefen Lagen gelangt die Luft über die Nordsee nach Deutschland und bringt hier nasskaltes Wetter mit Temperaturen mehrere Grad über dem Gefrierpunkt. Erst zum nächsten Wochenende deutet sich ein stärkerer Kaltluftvorstoß an, wobei die Modellrechnungen noch weit auseinander gehen.


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3 Kommentare

  1. Johannes 30. Dezember 2016
  2. Melanie Scherr 31. Dezember 2016
    • Thomas Sävert 1. Januar 2017

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