Hinter der Kaltfront gibt es kalte Nächte

Eine Kaltfront – sie ist nur wenig wetteraktiv und bringt nur wenig Regen – liegt derzeit über der Mitte Deutschlands. Sie zieht in der Nacht unter Abschwächung bis zum Alpenrand und zerfällt dann. Außer ein paar Wolken und bald wieder viel Sonnenschein also nicht viel gewesen – dennoch: An den Temperaturen sehen wir sehr gut, dass uns eine Kaltfront überquert hat. Mit dem nördlichen Wind fließt rasch wieder trockene, aber kühlere Luft ins Land. Vor allem in den beiden nächsten Nächten (von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag) werden wird das spüren: Dort, wo kein oder nur noch schwacher Wind weht, gibt es optimale Voraussetzungen zum Abkühlen: Die Luftmasse ist allgemein kühl, der Himmel nachts klar, die Nächte sind schon ziemlich lang (wir stecken mitten im Herbst), und wenn der Wind schwach ist – so kann sich die Luftmasse stark abkühlen. Erste Luftfröste sind möglich, Bodenfrost tritt ziemlich häufig auf.

Hier die Tiefsttemperatur-Prognose für die kommende Nacht (im 2-Meter-Niveau über Grund) – Modellvergleich über die blauen Buttons oben, für Details in die Länder und Kreise.

Hier die Tiefsttemperatur-Prognose auf Bodenniveau (5 cm über Grund): Wir sehen, dass es in weiten Teilen des Landes Bodenfrost gibt, nur im Küstenbereich und direkt an der Nord- und Ostsee sowie im Süden des Landes, wo noch Restwolken der Kaltfront rumhängen, bleiben die Temperaturen über 0 Grad.

Selbst in weiten Teilen von NRW sowie auch teilweise im Ruhrgebiet ist heute Nacht der erste ordentliche Bodenfrost möglich, hier der Karten-Ausschnitt von NRW (für Details und zum Ablesen in die Landkreise und Städte). Nur in den großen Städten bleibt es nachts frostfrei.

Also, der Herbst ist da!

Wie ihr Wochenend-Wetter im Detail wird – hier über das Menü ihren Wunschort eingeben und selbst nachschauen.

Ein Kommentar

  1. Friedel Steinmueller 28. September 2018

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