Gebietsweise sehr trockener April

Sehr durchwachsen zeigte sich der April über weite Strecken, zuletzt gab es am vergangenen Sonntag und Montag lokal schwere Unwetter mit örtlich sehr großen Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit. Allerdings gibt es auch Regionen, in denen der Monat bisher sehr trocken ausfiel. Und daran wird sich in den kommenden Tagen auch nur wenig ändern.

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Die Karte zeigt die aus den Radardaten und den Messwerten der Wetterstationen berechneten Regensummen seit Monatsbeginn. Die gefallenen Mengen sind sehr unterschiedlich. Örtlich sind bereits mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, regional weniger als 8 Liter (in blau dargestellt). Auch im Münsterland fielen nur rund 10 Liter pro Quadratmeter.

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Zoomt man in den Odenwaldkreis in Südhessen, erkennt man die Spur, die am Montag ein Unwetter hinterlassen hatte. Dort waren innerhalb nur einer Stunde stellenweise mehr als 80 Liter gefallen, im gesamten Monat sind es bisher lokal mehr als 140 Liter pro Quadratmeter.

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Größere Regenmengen sind in den kommenden Tagen nicht zu erwarten, die Karte zeigt die Regensummen bis zum Sonntagabend aus dem HD-Modell.

Auf die Flüsse wirkt sich die regionale Trockenheit derzeit kaum aus. Lediglich der Oberrhein weist Wasserstände leicht unter den für die Jahreszeit üblichen Mittelwerten auf, ansonsten gibt es kaum größere Abweichungen. Der Rhein wird zusätzlich auch vom Schmelzwasser aus den Schweizer Alpen sowie den Zuflüssen aus den Österreichischen Alpen gespeist, wo in den Hochlagen zum Teil noch viel Schnee liegt. Ein großes Niedrigwasser liegt hier und auch in den anderen Flüssen in Deutschland erst einmal in weiter Ferne.



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Ein Kommentar

  1. Tobias 25. April 2018

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