Gebietsweise Extrem-Nebel zum Jahreswechsel

Ein schwacher Tiefausläufer bringt an Silvester einen Schwung feuchter Luft in die Nordhälfte Deutschlands, aber kaum Regen. Er schwächt sich rasch ab, lässt aber feuchtere Luft zurück, sodass sich zum Jahreswechsel bei kaum Wind teils sehr dichte Nebelfelder ausbreiten können.

An Silvester läuft ein schwacher Tiefausläufer in das wetterbestimmende Hoch hinein, bringt teilweise kompakte Wolken, aber nur wenig Regen im Norden und Osten, viel wird es auch hier nicht sein. Sonst ist es die typische Hochdruckmischung mit Wolken, Nebel und im Süden häufig auch Sonnenschein zu erwarten.

Zum Jahreswechsel wird es dann landesweit trocken sein, denn das Hoch beeinflusst wieder ganz Deutschland, lediglich in Sachsen und hier vor allem im Erzgebirge kann es noch ein paar Regentropfen oder Sprühregen geben. Der Wind spielt landesweit keine große Rolle und weht überall nur schwach bis mäßig. Im Süden liegt etwas trockenere Luft, sodass es hier nur vereinzelt in den Flussniederungen Nebelfelder gibt, sonst in der Mitte und der Nordhälfte häufiger. Durch das Feuerwerk werden zusätzlich extrem viele Kondensationskeime (Dreck) in die Luft gebracht, sodass sich der Nebel noch verstärken kann, teilweise mit sehr niedrigen Sichtweiten unter 10 Meter! Die Dreckluft wird dann mangels Wind nicht verweht und ausgetauscht und kann sich mit extremen Feinstaubwerten sehr lange bis in den Neujahrstag halten.

Die Vorhersage für den Jahreswechsel auf unserem Youtubekanal (gerne abonnieren, danke!)

 

Wetter zum Jahreswechsel

2 Kommentare

  1. Leopold Rechberger 30. Dezember 2019
    • Fabian 31. Dezember 2019

Kommentieren