Einiges los in den Tropen

Auf dem Atlantik hat sich der vierte Tropensturm der nordatlantischen Hurrikansaison 2017 gebildet, er hat den Namen DON bekommen. Der Sturm lag am Dienstagmorgen mitteleuropäischer Zeit mit seinem Zentrum noch knapp 700 Kilometer östlich der südlichen Kleinen Antillen und zieht rasch in Richtung Westen. Sturmwarnungen wurden unter anderem für die Inseln Grenada und St. Vincent und die Grenadinen ausgegeben, Vorwarnungen für einige weitere Inseln. Die Hauptgefahr geht von Starkregen bis etwa 100 Liter pro Quadratmeter sowie schweren Sturmböen aus. Und mitten auf dem Atlantik könnte bereits der nächste Sturm entstehen.

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Das Satellitenbild Top Alarm mit den Wolkenoberflächentemperaturen zeigt links im Bild den kleinen Sturm DON, der mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis etwa 85 km/h und stärkeren Böen ab Dienstagabend die Karibik erreicht. Aus dem kleinen Wolkengebilde weiter östlich könnte der nächste Sturm entstehen. Er würde den Namen „Emily“ bekommen. Bei beiden Systemen sind die Vorhersagen der Stärke sehr unsicher, die Modelle gehen weit auseinander und von einer Abschwächung bis hin zur Verstärkung zu einem Hurrikan ist alles möglich.

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Man kann in mehreren Stufen in jede Region weltweit hineinzoomen. Das Satellitenbild zeigt den Sturm DON nur noch wenige Hundert Kilometer östlich der Kleinen Antillen in der Karibik. Im Bereich des Sturms werden auch einige Blitze registriert.

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Auch auf dem Ostpazifik tut sich westlich von Mexiko einiges. Während sich der Hurrikan FERNANDA (links im Bild) wieder abschwächt, kann sich weiter östlich möglicherweise ein neuer Sturm bilden (rechts im Bild). Unterdessen ist dichter vor der mexikanischen Westküste der Sturm GREG entstanden. Dafür ist es auf dem Westpazifik derzeit ruhig.


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