Donnerstag Randtief: Regen, Schnee bis runter und Sturm möglich!

Am Donnerstag wird ein Randtief von West nach Ost über die Mitte Deutschlands hinwegziehen. Die genaue Stärke ist noch etwas unterschiedlich in den Wettermodellen simuliert, wie die beiden Karten mit dem Luftdruck unten zeigen. So sieht das amerikanische Wettermodell (rechts) sogar ein abgeschlossenes und eigenständiges Tief.

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Norden bleibt außen vor, Mitte und Süden betroffen

Große Teile Norddeutschlands bleiben nach jetzigem Stand außen vor, denn die „Musik“ wird sich über der Mitte Deutschlands, also in dem Bereich, wo das Tief entlangziehen wird und über Süddeutschland abspielen. Im Norden wird es auch Schnee- und Graupelschauer geben, sogar Gewitter sind möglich, aber mit dem Randtief hat dies nichts zu tun. An der Vorderseite wird in den Südwesten und Süden vorübergehend mildere Luft herangeweht, sodass hier die Schneefallgrenze teilweise bis in höhere Lagen ansteigen kann. Gleichzeitig kann es im Bereich der Mittelgebirge weiter nördlich bis in tiefere Lagen schneien! Hier wird kältere Luft aus Norden angezapft und in kräftigen Niederschlägen drückt es die Schneefallgrenze gebietsweise bis ganz runter.

Die folgende Animation zeigt den Ablauf im Super HD Modell von Donnerstag 15 Uhr bis in die folgende Nacht um 01 Uhr. Deutlich ist zu sehen, dass die Schneefallgrenze im Süden höher liegt, als über der Mitte Deutschlands, wo es bis in tiefere Lagen schneien kann. Bitte bedenken: das ist so sicher noch nicht die exakte Lösung, wie es auch kommen wird! Der Niederschlag könnte zum einen auch nördlicher ausgreifen oder südlicher bleiben, zum anderen ist auch bei der Schneefallgrenze noch Luft nach unten oder auch nach oben. Aktuelle Karten in stündlicher Auflösung finden Sie hier bei Kachelmannwetter. Noch ein Satz zum Norden: Hier rückt höhenkalte Luft an und bringt teils Schnee- und Graupelschauer sowie örtliche Gewitter!

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Hier die Schneefallgrenze, wie sie derzeit für Donnerstagabend vom Super HD Modell berechnet wird. Zieht das Tief etwas anders oder fällt stärker/schwächer aus, kann sich das natürlich auch in einer höheren oder niedrigeren Schneefallgrenze wiederspiegeln. Kurz: es ist so noch nicht in Stein gemeißelt. Der Warmlufteinschub im Süden ist aber gut zu erkennen. Dies könnte natürlich in erster Linie für den Schwarzwald bis rund 800 oder kurzzeitig auch knapp 1000 Meter Regen bedeuten.

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Sturm auf Südseite des Tiefs möglich

Das amerikanische Modell sieht derzeit die stärkste Entwicklung, wo über Süddeutschland Sturmböen der Stärke 9 bis ins Tiefland möglich wären. Andere Modelle sehen zwar auch deutlich zunehmenden Wind, aber bedeutend schwächere Spitzenböen, wie der Vergleich am Beispiel Stuttgart zeigt. Das Super HD Modell rechnet aktuell nur mit Spitzenböen im Tiefland von 50 bis maximal knapp 70 km/h. Gefahr von Sturmböen besteht insgesamt vom Saarland über die Pfalz bis nach Bayern und Baden-Württemberg, je nach Stärke des Randtiefs eben.

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Wie geht es weiter?

Hinter dem Randtief wird sich landesweit hochreichende Kaltluft durchsetzen. Besonders im Norddeutschen Tiefland kann es dabei mit bodennaher Nordseeluft aber auch nasskalt werden. Jedenfalls kann es überall Schneeschauer bis in tiefe Lagen geben, auch örtliche Wintergewitter mit Schnee und Graupel werden dabei sein! Im weiteren Verlauf zeichnet sich kaltes Winterwetter ab, wie der XL Trend für Frankfurt zeigt. Ihren Ort einfach hier eingeben.


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7 Kommentare

  1. Kronawitter Ronald 10. Januar 2017
  2. Andreas 10. Januar 2017
  3. Louis 10. Januar 2017
  4. Friedel Steinmueller 10. Januar 2017
  5. Ralf 10. Januar 2017

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