Dienstag nochmals Schnee möglich

In den kommenden Tagen ziehen mehrere Kaltfronten über Mitteleuropa hinweg und führen erneut recht kalte Luft polaren Ursprungs nach Deutschland. Damit stehen erneut recht kalte Nächte bevor. Und wenn alles passt, trifft die nächste Kaltfront eines nach Südskandinavien ziehenden Tiefs in der Nacht zum Dienstag und Dienstag früh auf den Mittelgebirgsraum. Dann könnte es hier sogar nochmals bis in tiefe Lagen schneien.

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Am Sonntag und Montag setzt sich Abzug der Kaltfront des Tiefs QUENTIN vor allem in der Südhälfte vorübergehend wieder Hochdruckeinfluss durch. Die Nacht zum Sonntag wird aber vor allem in der Mitte und im Süden gebietsweise wieder frostig kalt. Über den Norden und Osten ziehen am Sonntag in höhenkalter Luft einige Schauer hinweg. Am Montag streifen Tiefausläufer den Norden, während weiter südlich vorübergehend freundliches und milderes Wetter herrscht. Im weiteren Verlauf setzt sich allgemein wechselhaftes Wetter bei uns durch.

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Die aufsummierten Niederschläge, die bis in die Nacht zum Dienstag als Schnee fallen sollen. Betroffen sind zunächst nur die Alpen und das Erzgebirge. Für Details in die Bundesländer und Kreise zoomen.

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Die Karte mit dem signifikanten Wetter am Dienstagmorgen aus dem HD-Modell zeigt, wo nach dieser Berechnung Schnee oder Schneeregen fallen könnte. Ob und wo ein Schneefallgebiet dann tatsächlich zu liegen kommen könnte, ist aber noch sehr unsicher.

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Die aufsummierten Schneefälle bis zum Mittwochmorgen aus dem HD-Modell. Am Nordrand der Mittelgebirge könnte es von NRW über Südniedersachsen und Nordhessen bis nach Sachsen-Anhalt und Thüringen gebietsweise bis in tiefe Lagen schneien. Noch ist die Lage sehr unsicher und es ist nicht klar, ob es tatsächlich so weit hinab schneit. Es dürfte sich um nassen Schnee handelt. Ob die Chance bzw. das Risiko einer nassen Schneedecke regional bis in tiefe Lagen besteht, ist auch noch völlig offen.

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Dass es an einem 25. April auch mal bis in tiefe Lagen schneit, ist zwar selten, aber es kommt vor, so auch am 25. April 1980, als in Teilen Bayerns und Sachsens, aber auch vom Sauerland bis an den Rand des Ruhrgebiets Schnee lag. Für Einzelheiten einfach die Karte aufrufen und in die Bundesländer und Kreise zoomen. Es lohnt sich, denn solche Zahlen sieht man bei den Schneehöhen selbst im Winter selten. Damals lag der Schnee auf dem Fichtelberg im Erzgebirge 180 Zentimeter hoch und die Zugspitze meldete eine sagenhafte Schneehöhe von 765 Zentimetern.


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