Die kältesten Weihnachtsnächte

Nachdem wir uns gestern die wärmsten Weihnachtsfeste in Deutschland angesehen haben mit Höchstwerten bis fast +20 Grad an Heiligabend, betrachten wir heute einmal die kältesten Weihnachtsnächte, speziell die Nacht vom 24. zum 25. Dezember. Die  bisher letzte eisige Weihnachtsnacht liegt 7 Jahre zurück. Wir werfen hier einen interessanten Blick in unser umfangreiches Archiv.

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Die Tiefstwerte am 25. Dezember 2010: Verbreitet gab es strengen Frost, gebietsweise auch sehr strengen Frost unter -15 Grad. Den tiefsten Wert meldete Bad Königshofen (Bayern) mit -21,5 Grad. Für Details bitte einfach die Karte aufrufen und in die Bundesländer zoomen.

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Die Tiefstwerte am 25. Dezember 1996: Abgesehen von den Küstenbereichen war es verbreitet eisig kalt. In Uttenreuth bei Nürnberg wurden -23,0 Grad gemessen.

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Die Nacht zum 25. Dezember 1986 war vor allem im Südwesten und Süden besonders kalt. In Pfullendorf wurden -22,0 Grad gemessen.

Die Tiefstwerte am 25. Dezember 1963, als sogar an vielen Küstenabschnitten zweistellige Minusgrade auftraten.

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Die Tiefstwerte am 25. Dezember 1962, als in Oberstdorf -26,0 Grad erreicht wurden. Damals lag am Alpenrand eine meterhohe Schneedecke. Die eisige Nacht war Teil des Extremwinters 1962/63.

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Die Tiefstwerte am 25. Dezember 1961. Fast überall herrschte strenger bis sehr strenger Frost. In Olbersdorf (Sachsen) waren es damals -23,1 Grad.

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Die Tiefstwerte zum 25. Dezember 1948. Eisig kalt war es in dem Winter in der Nachkriegszeit mit -23,5 Grad in Reit im Winkl.

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Im Jahr 1879 war das Stationsnetz noch sehr dünn. Die Nacht zum 25. Dezember 1879 war aber zumindest gebietsweise sehr kalt mit einem Tiefstwert von -22,5 Grad an der Sternwarte in Bamberg.


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