Die Aussichten: kälter, aber nicht winterlich…

Der Herbst zeigt alle seine Facetten, von sonnig und mild bis herbstlich grau, aber oft noch sehr angenehm. Das ändert sich in den kommenden Tagen, wenn aus Norden deutlich kühlere Luft heranweht. Das schöne Farbenspiel ist dann aber noch nicht ganz vorbei.

Zunächst einige Eindrücke von heute morgen und von gestern aus NRW und Hessen:

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Typisches herbstliches Hochdruckwetter bringt vor allem in den Morgenstunden Nebelfelder hervor, die sich manchmal auch tagsüber nicht auflösen oder sich zumindest in den Tälern längere Zeit halten. Dies galt in den vergangenen Tagen vor allem für den Süden und Westen, während es in der Nordosthälfte am Rande des Hochs häufig grau war. Im Zusammenspiel mit Nebelfeldern und Sonnenschein wirkt das herbstliche Laub besonders schön. Warum sich das Laub bunt färbt, erklärt der Kollege Andreas Neuen in einem Video. Dabei bringt ein Hochdruckgebiet im Herbst längst nicht immer schönsten Sonnenschein. Das Hochdruckgebiet QUINN, das sich nun schon mehrere Tage über West- und Mitteleuropa hält, schwächt sich deutlich ab und verschwindet in den kommenden Tagen von der Wetterkarte, wie die Karten mit der Luftdruckverteilung aus dem HD-Modell für den heutigen Montag und für den Mittwoch zeigen:

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Die Strömung dreht auf der Rückseite eines vom Nordmeer zum Baltikum ziehenden Tiefs auf nördliche Richtungen. Zwischen dem Tief und einem neuen Hoch bei Irland weht deutlich kühlere Luft nach Mitteleuropa. Hier die 5-Tage-Vorhersage für den Brocken im Harz:

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In tiefen Lagen erfolgt kein so drastischer Temperaturrückgang, es wird aber ebenfalls um einige Grad kälter, wie man am Beispiel Hannover sieht (andere Orte bitte dort eingeben). Wie das Wetter in dieser Woche genau abläuft, erklärt der Kollege Andreas im Wochenwetter.

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Der 10-Tage-Trend am Beispiel Hannover (andere Orte bitte dort eingeben) zeigt ebenfalls den Temperaturrückgang in tiefen Lagen, aber keinen Wintereinbruch. Erst ganz zum Schluss peilen die Kurven den Gefrierpunkt immer mehr an, gehen aber weit auseinander. Dies bedeutet, dass die Unsicherheit deutlich zunimmt.

FAZIT: Es wird kälter, aber höchstens im höheren Bergland ein wenig winterlich – wenn überhaupt. In tiefen Lagen ist von Winter noch nichts zu sehen. Und von einem solchen ersten Kaltluftvorstoß kann man nicht auf den übrigen Winter schließen. Vorhersagen für ganze Jahreszeiten sind nicht möglich.


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