Deutschland-Wetter: ab Sonntagnacht, 03.04.2016

Wetterlage:

Das Hoch „Leo“ liegt am heutigen Sonntag bereits am Schwarzen Meer, bringt aber dem Südosten und Osten Deutschlands auch am Montag noch einen freundlichen Tag. Gleichzeitig liegt über  Westeuropa ein Tiefdrucksystem. Zwischen den beiden Druckgebilden weht mit südlicher bis südöstlicher Strömung recht warme Luft in die Osthälfte Deutschlands, während die Westhälfte von Tiefausläufern erfasst wird. Ab Wochenmitte stellt sich die Wetterlage um und es wird wieder spürbar frischer in Deutschland.

Die stündliche Wettervorhersage für jeden Ort, deutschland- und europaweit: Light HD (bis +3 Tage), Kompakt HD (bis +5 Tage), Kompakt Super HD (bis +2 Tage).

Vorhersage:

In der Nacht zum Montag ist der Himmel von Baden-Württemberg über Hessen bis nach Schleswig-Holstein und westlich dieser Linie meist bewölkt. Zeit- und gebietsweise fällt Regen. Dagegen bleibt es im Osten und Südosten weitgehend trocken und zum Teil nur gering bewölkt. Die Tiefstwerte liegen unter den Wolken in der Westhälfte bei 12 bis 9 Grad, sonst werden 8 bis 4 Grad erreicht.

Am Montag im Westen und Südwesten bewölkt und hier regnet es zeitweise oder es sind Schauer unterwegs, nachmittags und abends stellenweise auch Gewitter, vor allem im Schwarzwald und auch am Alpenrand. Die Temperaturen steigen auf 15 bis 22 Grad an, die höchsten Werte dabei im Osten Deutschlands und in Bayern. In Küstennähe ist es bei Seewind deutlich frischer.

Aussichten:

Am Dienstag fällt aus dichten Wolken von der Nordsee bis nach Baden-Württemberg Regen, der sich tagsüber langsam nach Osten ausweitet. Nachmittags und abends sind von Schleswig-Holstein und Mecklenburg bis nach Bayern örtlich auch Gewitter möglich. Weiter östlich und in Südostbayern bleibt es bis zum Abend weitgehend trocken. Mit 12 bis 19 Grad wird es in der Westhälfte etwas kühler, im Osten und in Bayern werden 19 bis 24 Grad erreicht.

Am Mittwoch erwartet uns eine Dreiteilung beim Wetter: An der Nordsee scheint meist die Sonne und höchstens vereinzelt sind Schauer möglich. Von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie dem Saarland über Hessen, das östliche Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bis nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg halten sich oft dichte Wolken, aus denen gebietsweise etwas Regen fällt, der im Tagesverlauf nach Nordosten abzieht. Die Temperaturen bleiben mit 12 bis 18 Grad insgesamt verhalten, im Südosten Bayern örtlich noch darüber.

Am Donnerstag wechseln sich etwas Sonnenschein und dickere Quellwolken ab und es muss mit einzelnen Schauern gerechnet werden, örtlich auch mit Graupel vermischt. Die Höchstwerte liegen nur noch zwischen 9 und 14 Grad, in der Lausitz auch bei 16 Grad. Am Alpenrand ist es längere Zeit bedeckt und es regnet. Die Schneefallgrenze sinkt hier bis zum Abend auf 1300 bis 1000 Meter ab. Im Norden weht frischer Südwestwind mit stürmischen Böen an der Nordseeküste.

Letztes Update: Thomas Sävert, 17:00 Uhr

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