Deutschland-Wetter: ab Sonntagabend, 21.02.2016

Wetterlage:

Tief „Xin“ liegt westlich vor Norwegen, Hoch „Gerhard“ liegt stabil über Südeuropa. Zwischen diesen beiden Drucksystemem ist eine Luftmassengrenze, die nun von der Nordsee bis nach Berlin verläuft. Bis Mittwochmorgen bereitet uns diese Front gebietsweise anhaltenden Regen, morgen noch im Norddeutschen Tiefland, später die Tage dann in der Mitte und im Süden. Wir haben dazu ein Spezial geschrieben mit wissenswerten Hintergründen.

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Vorhersage:

20160222_bKommende Nacht regnet es weiter im Norden, allerdings verlagert sich der Regen in der zweiten Nachthälfte leicht südlich – also dort, wo es heute in Niedersachsen, in der Altmark, im nördlichen NRW und in Berlin schon mal geregnet hat, wird es auch in der Nacht wird immer wieder regnen. Weiter südwärts dagegen ist es überwiegend trocken, ganz im Süden zwischen Schwäbischer Alb und Niederbayern bleibt die Bewölkung aufgelockert. Auch im Norden entstehen nach dem Regen ein paar Wolkenlücken. Die Tiefstwerte erreichen im Norden 7 bis 4 Grad, ansonsten meist 11 bis 8 Grad. Weiterhin teilweise starke bis stürmische Windböen, nur im Süden und nach dem Regen an den Küsten kaum Wind.

Am Montag wird die Luftmassengrenze über NRW, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Teile von Hessen, Sachsen und Thüringen für regnerisches Wetter sorgen. Die Wind weht südlich davon noch in teils starken bis stürmischen Böen. Von Dänemark her wird es in Schleswig-Holstein und an den Küsten sogar recht sonnig, ebenso im Alpenvorland. Die Temperaturen liegen bei trübem Wetter meist bei 7 bis 11 Grad, in den üblichen wärmeren Regionen 12 oder 13 Grad, in den Voralpen sogar bis 16 Grad. Dort, wo es vormittags noch regnet, wird es nachmittags spürbar kühler, die Temperaturen dort gehen ungefähr auf das Niveau wie im Norden zurück.

Aussichten:

Am Dienstag regnet es hauptsächlich im Süden. Durch die einfließende Kaltluft von Norden her sinkt auch die Schneefallgrenze auf 400 bis 600 m herab. Mit anhaltendem Niederschlag können durchaus auch nasse, dicke Flocken bis in tiefe Lagen dabei sein! In der Nordhälfte gibt es nur einzelne Schauer, ansonsten ist es dort bewölkt mit Auflockerungen, am meisten Sonne gibt’s in Schleswig-Holstein. Die Höchstwerte liegen meist bei 4 bis 8 Grad, im Süden noch 8 bis 11 Grad.

Am Mittwoch ist die Luftmassengrenze endgültig aus Deutschland gezogen, wir liegen komplett unter der Kaltluft. Dazu scheint auch mal länger die Sonne, aber da die Luft über die Nordsee kommt, ziehen über die Nordhälfte oft auch dickere Wolken, aus denen der eine oder andere Schneeschauer fällt. Maximal 1 bis 6, am Rhein bis 8 Grad.

Der Donnerstag gestaltet sich insgesamt ähnlich mit Aprilwetter im Norden, sonst auch sonnige Phasen, aber im Süden kommt aller Voraussicht nach von Italien her über die Alpen Schneefall nach Schwaben, Ober- und Niederbayern! 0 bis 6 Grad.

Letztes Update: Marcus Kundisch, 17:15 Uhr


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