Deutschland-Wetter: ab Sonntagabend, 20.12.2015

Wetterlage:

Zwischen Tiefdruckgebieten auf dem Atlantik und Hochdruckgebieten über Süd- und Südosteuropa wird die ausgesprochen milde Südwestströmung in Deutschland aufrecht erhalten. Auf direktem Wege wird weiterhin subtropische Luft zu uns gelenkt. Der Dezember ist bislang schon über 5 Grad wärmer als im Klimadurchschnitt! Zu Beginn der Weihnachtswoche mischen sich allerdings auch einige Tiefausläufer ein, der erste schon kommende Nacht. Dann erreicht uns eine schwache Kaltfront von Nordwesten her. Schon am Dienstag kehrt der Dezemberfrühling pünktlich zum kalendarischen Winteranfang zurück. Der Trend zeigt, dass sich die Wetterlage zwischen den Jahren ändern wird. Möglicherweise wird es von Osten her dann mal etwas kühler.

Aus dem warmen Dezember einen (Warm-) Trend für den Winter zu schlussfolgern, wäre jedoch törichter Unfug.

Vorhersage:

20151221

In der Nacht zum Montag zieht Regen von West nach Ost, wobei es verbreitet hin und wieder nass wird. Wirklich trocken bleibt es bis Sonnenaufgang meist nur im Erzgebirge und in der Lausitz, sowie von Oberschwaben bis in die Oberpfalz und zu den Alpen hin. Hier ist es nachts oft nur locker bewölkt. Die Tiefstwerte liegen bei 11 Grad am Niederrhein und in der Altmark, sonst meist 10 bis 7, in Bayern oft 6 bis 2 Grad, örtlich hier auch kälter und leichter Frost; auch in Ostsachsen und dem Dresdner Elbtal durch den Böhmischen Wind mit 6 bis 3 Grad kalt.

Am Montag liegt das Hauptregenband vormittags noch vom Oberrhein und den Schweizer Alpen über Franken, Thüringen, Sachsen und der Lausitz. Es löst sich im Tagesverlauf etwas auf und zieht ab dem Mittag über die Alpen und übers Erzgebirge ab. Dahinter lockern die Wolken in weiten Teilen Deutschlands auf und die Sonne setzt sich häufig ganz gut durch, allerdings kann es immer wieder zu kurzen Schauern kommen. Nach Sonnenuntergang zieht dann flächendeckend im Emsland neuer leichter Regen herein, der sich während der folgenden Nacht bis Main und Oder fortbewegt. Zuvor werden noch Höchstwerte erreicht, die meist zwischen 8 und 11 Grad liegen, mit Sonne auch mal 12 oder 13, vor allem am Niederrhein, am Oberrhein und im Osten ist es mit am wärmsten. Im Norden treten abends vereinzelt Sturmböen auf, an Nord- und Ostsee später auch schwere Sturmböen.

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Aussichten:

Am Dienstag in der Nordhälfte trüb und regnerisch, nach Süden hin dünnere Wolken mit ein wenig Sonnenschein. Von Niedersachsen über die Elbe bis Mecklenburg-Vorpommern und auch in Schleswig-Holstein zeitweise auch kräftiger Regen. Südlich des Mains meist trocken und Richtung Alpen sogar sonnig. Maximal 9 bis 14 Grad, am wärmsten am Niederrhein sowie im Regen des Norddeutschen Tieflands. Mit kräftigem Regen häufig stürmische Böen, zum Meer hin Sturmböen aus Südwest.

Am Mittwoch zieht wieder ein Tiefausläufer über Deutschland von Nordwest Richtung Südost – der allerdings so schwach ist, dass er unterwegs zerbröseln wird und es nur in der Nordhälfte gebietsweise etwas regnen, später nur noch nieseln wird. In Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg bleibt es wohl trocken und sogar recht sonnig. Höchstwerte 8 bis 13 Grad.

Heiligabend bringt einen weitgehend trockenen Sonne-Wolken-Mix. Vom Niederrhein über das Münsterland, Bremen, Hamburg bis zur Ostsee sind die Wolken allerdings dichter und im Laufe des Nachmittags, teils aber auch erst abends fällt dann dort gebietsweise etwas Regen. Oft werden 8 bis 12 Grad erreicht, entlang des Rheins bis 13 Grad. Die Prognosekarte unseres HD-Modells für Heiligabend und Weihnachten können Sie gern jederzeit selbst hier abrufen.


Letztes Update: Marcus Kundisch, 17:45 Uhr


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