Deutschland-Wetter: ab Sonntagabend, 08.11.2015

Wetterlage

Weiterhin liegt ein breites Hochdruckgebiet über Südeuropa, welches nur noch den Süden Deutschlands etwas beeinflusst. Momentan zieht ein Sturmtief von Schottland nach Skandinavien. Dessen Frontensystem macht sich heute Nacht und am Montag im Norden bemerkbar mit Regen und auffrischendem Wind. In den kommenden Tagen bleibt es wechselhaft, in der Nordhälfte oft regnerisch und windig, speziell an den Küsten gibt es häufig Sturmböen!

Vorhersage

In der Nacht zum Montag breitet sich von den Niederlanden und der Nordsee her neuer Regen über die Nordhälfte aus, nach kurzer Pause folgen teils kräftige Schauer mit starken bis stürmischen Böen. Im Osten und im Süden frischt der Wind erst zum Morgen auf, wenn die Schauer der (schwachen) Kaltfront durchziehen. Komplett trocken bleibt es bis zum Morgen wohl nur in der Lausitz sowie in weiten Teilen Sachsens, Thüringens, von Rheinhessen bis zur Pfalz und in Süddeutschland. Auch nach den Schauern kommt erst einmal kein neuer Regen und der Wind flaut ab, sodass man auch vom Münsterland über Bremen, Hamburg und Mecklenburg sowie von da zu den Küsten hin im Trockenen zur Arbeit kommt. Die Temperatur steigt im Laufe der Nacht wieder leicht an, liegt ab Mitternacht oft bei 11 bis 16 Grad, jedoch in Niederbayern sowie nach der Kaltfront im nordwestlichen Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein um 10 Grad. Ganz im Osten werden die Tiefstwerte von 8 bis 6 Grad noch heute Abend erreicht, bevor auch hier am Montagmorgen oft 10 bis 14 Grad sind.

Auch in den nächsten Nächten wird die Temperatur oft ansteigen anstatt absinken und morgens meist höher als am Abend zuvor sein, schuld sind Warmfronten.

Am Montag regnet es dann unter Abschwächung noch quer über der Mitte20151109 Deutschlands zwischen Rheinland und Lausitz etwas, nachmittags dann noch maximal in Baden, Franken und der Oberpfalz ein wenig.
Unterdessen setzt am späteren Nachmittag in Schleswig-Holstein und an der niedersächsischen Nordseeküste neuer Regen ein. Sonst bleibt es überall trocken. Die Sonne zeigt sich neben vielen Wolken fast überall mal, nur in weiten Teilen Bayerns und Baden-Württembergs eher selten bis gar nicht, nur direkt am Alpenrand ist es sehr freundlich. Die Höchstwerte liegen bei 12 bis 16 Grad, werden im Osten aber schon vormittags erreicht. Im Norden sind nachmittags meist 11 bis 13 Grad, am Oberrhein können durchaus wieder bis 20 Grad erreicht werden. In der Karte stehen somit nicht die tatsächlichen Höchstwerte (die zwischen 7 und 19 Uhr festgestellt werden), sondern die Temperaturen am Nachmittag. Der Wind weht mäßig mit frischen bis starken, im Bergland teils stürmischen Böen, an der Nordsee auch Sturmböen und abends schweren Sturmböen!

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Aussichten

Auch am Dienstag wird es in der Nordhälfte meist stark bewölkt bleiben mit starken bis stürmischen Böen, direkt an der Küste Sturmböen, zeitweise fällt etwas Regen. Im Süden dagegen ist es überwiegend freundlich mit etwas Sonne und der Wind frischt kurzzeitig mal etwas auf. Dazu werden 12 bis 15 Grad, an der Nordsee und in der Leipziger Tieflandsbucht auch 16, im Süden stellenweise mit Sonnenschein bis 18 Grad erwartet.

Der Mittwoch gestaltet sich ebenso nach Norden hin dichter bewölkt mit etwas Regen aber nicht mehr ganz so stürmischem Wind zu den Küsten hin, im Süden mit dünnen Wolkenfeldern eher freundlich und trocken. Die Höchstwerte liegen wohl recht einheitlich bei 11 bis 15, am Oberrhein bis 17 Grad, zwischen Eifel und Saarland maximal 10 Grad.

Am Donnerstag zieht wohl vormittags etwas Regen über den Norden, nachmittags ist es dann im ganzen Land freundlich mit Temperaturen von 12 bis 15 Grad, am Oberrhein bis 17 Grad.

 

 


Letztes Update: Marcus Kundisch, 18:15 Uhr.


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