Deutschland-Wetter: ab Samstagabend, 06.02.2016

Wetterlage:

Heute liegt Deutschland zwischen einem Tief bei Island und einem Hoch über Italien und dem Balkan und damit in einer südwestlichen Strömung. Dadurch wird warme Luft subtropischen Ursprungs aus Spanien und Frankreich direkt zu uns geweht. Ab morgen wandert das Hoch weiter nach Osteuropa und das Island-Tief macht gemeinsame Sache mit weiteren Sturmtiefs über Schottland, deren Auswirkungen bis zu uns reichen. Wechselhaft und windig geht es in den nächsten Tagen weiter, beachtet insbesondere unsere Blogs zum Sturm am Rosenmontag auf wetterkanal.kachelmannwetter.com!

Vorhersage:

20160207

In der Nacht zum Sonntag ziehen aus dem Norden die dickeren Wolken ab. Fast überall ist es nur leicht bewölkt oder teils auch klar. Im äußeren Westen ziehen in der zweiten Nachthälfte neue Wolkenfelder auf, die gegen Morgen teils dichter sind. Zwischen Ostfriesland und der Pfalz regnet es im Emsland, in NRW und im Rheinland zum Sonnenaufgang gebietsweise. Der Wind nimmt dann schon zu und weht in Böen mit 60 bis 70 km/h, in höheren Lagen und mit kräftigen Schauern auch 80 bis 90 km/h. Die Temperatur sinkt auf 9 bis 5 Grad, bei längerem Aufklaren kältere 4 bis 0 Grad. In den südlichen und östlichen Mittelgebirgen sowie einigen Tälern Bayern wird es leicht frostig.

Morgen zieht mit einer Kaltfront gebietsweise Regen über weite Teile Deutschlands von West nach Ost, der mal 1 bis 2 Stunden dauern und kurzzeitig auch mal richtig kräftig sein kann und von ordentlich Wind begleitet wird. Der Regen löst sich nachmittags über der Mitte Deutschlands auf, sodass es nachmittags und abends im Osten und in Bayern nur stellenweise etwas Regen gibt. Stärkere Niederschläge gibts dann tagsüber meist nur in den Mittelgebirgen und an den Alpen, dort fällt zeitweise bis auf 800 m herunter auch Schnee. Die Temperaturen liegen meist zwischen 7 und 11 Grad, stellenweise etwas wärmer, im Lee von Harz und Thüringer Wald sowie im Alpenvorland bis 14 Grad. Morgens an der Front mit dem Regen im Westen noch stürmische Böen, in freien Lagen teils Sturmböen.

Aussichten:

Am Rosenmontag wird es überall windig, teilweise stürmisch und auch regnerisch, im Westen sind uch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Ein erstes Regengebiet startet morgens im Westen und driftet auf dem Weg in die östlichen Bundesländer nach Norden und Süden auseinander. Im Osten wird es nur vereinzelt etwas regnen, Ober- und Niederbayern werden erst am späten Nachmittag vom Regen erfasst. Währenddessen zieht im Westen vom Rheinland über NRW zur Nordsee immer wieder neuer Regen mit einem neuen Sturmfeld herein. Tagsüber wird der Wind kurzzeitig mal abflauen. Es wird dann am späteren Nachmittag von Niedersachsen über NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz bis nach Baden-Württemberg wieder stürmische Böen oder Sturmböen geben, auch schwere Sturmböen über 100 km/h sind stellenweise in den Schauern möglich. Auch im Osten und Süden treten verbreitet Böen über 60 bis 70 km/ und mehr auf. Die Höchstwerte liegen bei 7 bis 13 Grad. Das Wetter an Ihrem Ort ganz einfach in der Light-Vorhersage gibts hier.

Auch Fastnacht bringt wechselhaftes und windiges Wetter mit stürmischen Böen. Wo genau es regnen wird, weiß man noch nicht, aber wahrscheinlich sehr verbreitet mit wenigen trockenen Ausnahmen. Temperaturen dazu zwischen 6 und 10 Grad, in den üblich wärmeren Regionen am Oberrhein auch 11 oder 12 Grad.

Am Aschermittwoch gibt es tendenziell wieder größere Auflockerungen mit einzelnen Schauern und kühlere Temperaturen.

Letztes Update: Marcus Kundisch, 16:45 Uhr


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