Deutschland-Wetter ab Mittwochabend, 02.12.2015

Wetterlage

Am Donnerstag verlagert sich das Hochdruckgebiet mit seinem Zentrum vom Alpenraum weiter nach Südosteuropa. Es beeinflusst mit ruhigem Wetter, aber oft noch feuchter Luft weite Teile Deutschlands. Ein Frontensystem, das mit mehreren Tiefs über Nordwest- und Nordeuropa zusammenhängt tangiert den äußersten Norden unseres Landes, besonders Schleswig-Holstein. Am Freitag erreicht der Tiefausläufer auch den Nordwesten und wird uns bis Freitagabend unter Abschwächung südostwärts überqueren. Dabei nehmen die Luftdruckgegensätze und somit der Wind vor allem in Norddeutschland vorübergehend etwas zu.

Vorhersage

In der Nacht geht es vielerorts bewölkt weiter, einige Auflockerungen gibt es am ehesten im Westen und Süden des Landes. Besonders am Alpenrand und auchDonnerstag zum Oberrhein hin wird es stellenweise auch sternenklar sein. Gegen Morgen bildet sich aber im Süden Deutschlands verbreitet Nebel und Hochnebel aus. Die Luft kühlt sich auf 8 bis 3 Grad ab, da wo es länger klar ist kann es auf +2 bis -2 Grad abkühlen. An der Nordsee bleibt es am mildesten bei 10 bis 8 Grad.

Am Donnerstag wird es rund um die Nordsee und in Schleswig-Holstein stark bewölkt sein und hier kommt auch leichter Regen auf. Sonst ist es vielfach wolkig, je weiter man nach Süden kommt, desto bessere Chancen hat man auf Sonnenschein. Auch an den Nordostseiten der Mittelgebirge kann sich gebietsweise die Sonne gegen den Hochnebel durchsetzen. Stellenweise halten sich in den Niederungen Süddeutschlands zähe Nebel- und Hochnebelfelder, direkt am Alpenrand und auf den Bergen ab 1000 Metern ist es meist sonnig.  Mit 7 bis 11, am Rhein auch um 12 Grad ist es weiter mild, nur im Nebelgrau werden kaum 5 Grad erreicht.

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Aussichten

Am Freitag zieht von Nordwesten mit dichten Wolken ein Tiefausläufer heran. Dabei regnet es im Norden und Westen schon vormittags verbreitet, trocken ist es von Brandenburg und Sachsen bis zum Alpenrand, stellenweise scheint im Süden auch noch die Sonne. Nachmittags erreicht der meist nur leichte regen auch den Süden und Osten, während es hinter der Front im Norden und Nordwesten schon wieder trocken ist und zeitweise die Sonne durchkommt. Es bleibt mild bei 7 bis 12 Grad. Bis zum Mittag weht im Norden frischer, an der Nordsee auch starker Südwestwind.

Am Samstag regnet es aus dichten Wolken zwischen Schleswig-Holstein und dem nördlichen Niedersachsen zeitweise. Weiter nach Süden gibt es einen Wechsel aus einigen Wolkenfeldern und sonnigen Abschnitten, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg ist es abseits einiger Nebelfelder in den Niederungen sogar sonnig. Die Temperaturen ändern sich kaum. Im Norden weht frischer und in Böen starker, an der Nordsee starker Südwestwind mit teils schweren Sturmböen um 90 km/h, auf den nordfriesischen Inseln auch um 100 km/h.

Nach einer sehr windigen Nacht mit starken bis stürmischen Böen oder örtlich auch Sturmböen im Norden, lässt der Wind tagsüber am Sonntag immer weiter nach. Dazu ist es vor allem von NRW bis nach Brandenburg und Berlin oft bewölkt, stellenweise fällt besonders nach Nordwesten hin etwas Regen. Weiter im Süden und Südosten zeigt sich nach Auflösung einiger Nebel- und Hochnebelfelder häufiger die Sonne. Die Temperaturen bleiben meist unverändert mild bei 7 bis 12 Grad.


Letztes Update: Fabian Ruhnau, 18:30 Uhr


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