Deutschland-Wetter: ab Mittwochabend, 14.10.2015

Wetterlage

In der Höhe beeinflusst uns ein kleines Tief, auch Kaltlufttropfen genannt, welches sich nur langsam von Rheinland-Pfalz südwärts bewegt. Am Donnerstag zieht es über Belgien nach Frankreich ab und von Osten her strömt wieder mildere Luft in der Höhe sein, so dass die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen weiter ansteigt. Gleichzeitig nähert sich am Donnerstag jedoch ein Tief von Oberitalien. Die Luft bleibt somit feucht. Nur  im Südwesten bleibt die Luft in der Nähe zum Kaltluftropfen schneefähig.

Vorhersage

In der Nacht zum Donnerstag zieht der Regen über Norddeutschland unter Abschwächung langsam nordwärts ab, stellenweise gibt es aber weiterhin etwas Niesel- oder Sprühregen. Von Bayern und Sachsen breiten sich dagegen neue Niederschläge nordwestwärts nach Baden-Württemberg und Thüringen aus. Dabei liegt die Schneefallgrenze meist um 1000 Meter, in den westlichen Mittelgebirgen, im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb kann es dagegen bis etwas unter 500 Meter hinab schneien. Aber auch in tieferen Lagen kann es in Rheinland-Pfalz Schneeregen oder Schnee geben. Die Tiefstwerte liegen bei vorübergehendem Aufklaren im Westen (hier besonders in den Mittelgebirgen) bei 0 bis -2 Grad, örtlich ist Glätte durch überfrierende Nässe oder Schneematsch möglich! Sonst kühlt es auf 5 bis 1 Grad, im Norden und Osten auf 8 bis 5 Grad ab. Stellenweise bildet sich unter wolkenfreiem Himmel Nebel.

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Aussichten 

Am Donnerstag überwiegen in fast ganz Deutschland dichte Wolken und es regnet zeitweise, vor allem vom nördlichen Bayern und Sachsen, dem südlichen Brandenburg bis nach Thüringen, NRW, Rheinland-Pfalz und zum Harz hin auch kräftiger. Von Baden-Württemberg bis zur Eifel kann es am Vormittag noch bis in tiefere Lagen Schnee oder Schneeregen geben, später geht es auch hier in Regen über. Überwiegend trocken bleibt es im äußeren Nordosten. Zum Abend trocknet es dann von Süden und Osten her ab. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf auf über 1000 m an. Die Temperaturen erreichen im Schneefall nur 0 bis 3 Grad, im Regen nasskalte 4 bis 7, sonst um 8 Grad, an der Nord- und Ostsee bleibt es mit 10 bis 12 Grad etwas milder.

Am Freitag ändert sich kaum etwas an der Wetterlage. Es bleibt stark bewölkt bis bedeckt oder trübe, Auflockerungen sind selten und verbreitet fällt leichter Regen oder Sprühregen. Im Westen und Nordwesten des Landes kann es auch länger andauernd und kräftig regnen. Am Abend lockert es in der Osthälfte auf. Die Höchstwerte liegen bei etwas milderen 5 bis 9, mit etwas Sonne bei 10 bis 12 Grad.

Auch am Wochenende gibt es weiterhin viele Wolken und gebietsweise regnet es etwas. Vor allem im Osten setzt sich die Sonne dagegen besser durch und dort bleibt es auch oft trocken. Im Regen werden nur 6 bis 9 Grad, mit Sonne bis 13 Grad, am Sonntag in Richtung Spree und Neiße auch bis zu 15 Grad erreicht.


Autor: Rebekka Krampitz

Letztes Update: 18:30 Uhr


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