Deutschland-Wetter: ab Donnerstagabend, 29.10.2015

Wetterlage

In den kommenden Tagen baut sich ein umfangreiches und stabiles Hochdruckgebiet über Nordosteuropa auf. Es beeinflusst ganz Deutschland mit ruhigem und trockenem Wetter. Wir liegen an der West- bis Südwestseite des Hochs und es gelangt in der Höhe für die Jahreszeit ungewöhnlich milde bis warme Luft zu uns. Im Sommer wäre es bei dieser Wetterlage mit viel Sonnenschein sehr warm bis heiß und für Meteorologen recht einfach. Im Herbst kann sich die milde Höhenluft aber nicht mehr vollständig bis zum Boden durchsetzen (Stichwort Durchmischung der Luftmassen). Zudem bildet sich gebietsweise Nebel oder Hochnebel, der durchaus auch am Tage sehr zäh sein kann und regional sehr schwer vorherzusagen ist. So wird es mit Sonnenschein vergleichsweise mild, in Nebelgebieten dagegen eher kühl.

Vorhersage

In der Nacht bilden oder verdichten sich Nebel- oder Hochnebelfelder, vor allem von Bayern über Mitteldeutschland und Brandenburg bis nach Ostniedersachsen und Schleswig-Holstein. Nur ganz vereinzelt fällt daraus etwas Sprühregen. Im Westen ist es dagegen besonders Richtung Niederrhein häufig klar. Die Tiefstwerte liegen im Nordwesten und am Oberrhein bei 10 bis 7 Grad, sonst zwischen 6 und 1 Grad. In ländlichen Regionen kann es neben Bodenfrost auch leichten Luftfrost geben.

Am Freitag bleibt es im Nordosten oft den ganzen Tag grau, in Bayern und Mitteldeutschland können vereinzelt Lücken im Hochnebel entstehen. Am freundlichsten wird es Richtung Westen und Südwesten, hier sind zeitweise nur Felder von Schleierwolken am Himmel. So richtig blauen Himmel gibt es selten. Die Höchstwerte liegen mit Sonne bei 13 bis 16, besonders am Niederrhein bei bis zu 18 Grad. Unter Dauergrau in der Osthälfte oft nur bei 7 bis 10 Grad.

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Aussichten

Das Wochenende gestaltet sich unter Hochdruckeinfluss zwar trocken, doch neben dünnen Wolkenfeldern halten sich gebietsweise wieder dichte Nebel- oder Hochnebelfelder. Im Gegensatz zu den letzten Tagen sollten die sich jedoch recht zügig verziehen. Insgesamt dürfte die Sonne bessere Chancen bekommen sich durchzusetzen. Dann wird es überall milder als zuvor, in den Bergen, am Ober- und Niederrhein und in Sachsen können mit Föhn bis 18 Grad erreicht werden.

Die neue Woche startet unverändert trocken unter Hochdruckeinfluss. Nebel und Hochnebel bleiben neben milden sonnigen Gebieten aber weiterhin ein Thema.


Autor: Fabian Ruhnau

Letztes Update: 18:15 Uhr


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