Deutschland-Wetter: ab Donnerstagabend, 05.11.2015

Wetterlage

Deutschland liegt am Freitag zwischen zwei Druckgebilden. Da wäre zum einen ein ausgeprägtes Tief, das bis zum Abend mit seinem Zentrum nach Island zieht. Es lenkt einen ersten Ausläufer besonders über die Nordhälfte hinweg, der sich aber bis zum Nachmittag abschwächt. Die Warmfront des Islandtiefs folgt im Westen und Nordwesten zum Abend. Zum anderen erstreckt sich eine Hochdruckzone von Osteuropa bis in den westlichen Mittelmeerraum. Unter ihrem Einfluss steht noch überwiegend der Süden Deutschlands. Zwischen der Hochdruckzone und dem Tief gelangt für November sehr milde Luft aus Südwesten zu uns.

Vorhersage

In der Nacht breiten sich die von Westen hereinziehenden Wolkenfelder nach Osten aus, dort ist es anfangs nur locker bewölkt oder klar, was nach dem Regen heute dort Nebelbildung fördert. Besonders von Berlin bis Greifswald sowie in den Niederungen Bayerns bildet sich teils dichter Nebel! Mit den neuen Wolken breiten sich Regenfälle von NRW über Hessen und Niedersachsen bis Schleswig-Holstein aus. Zum frühen Morgen wird der Regen dann Sachsen-Anhalt, Thüringen, und Vorpommern erreicht haben, womöglich auch Teile Frankens, im Nordwesten regnet es länger anhaltend. Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 Grad im Ruhrgebiet und bis 3 Grad in Niederbayern.

Freitag

Am Freitag wird es zwar recht verbreitet mal bewölkt sein, doch im Norden sind die Wolken insgesamt dichter, als in Baden-Württemberg und Bayern. Außerdem regnet es über dem Norden und Osten gebietsweise immer mal wieder. Im Westen frischt der Wind etwas auf und weht mäßig mit einzelnen frischen Böen.  Am Abend zieht von BeNeLux eine neue Regenfront in den äußeren Westen Deutschlands herein. Für November wird es wieder sehr mild zwischen 12 Grad im Nordosten und bis 17 Grad im Südwesten. Am Oberrhein sind bis 19 Grad möglich.

In der Nacht zum Samstag zieht von Westen her recht verbreitet Regen auf, nur im Südosten bleibt es meist noch trocken. Mit auffrischendem Südwestwind gelangt in den Westen ungewöhnlich milde Luft, sodass hier bis zum Morgen oft 14 bis 16, örtlich sogar um 17 Grad erreicht werden. Sonst liegen die Tiefstwerte bei 13 bis 9, in Süd- und Südostbayern bei bis zu 4 Grad.

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Aussichten

Am Samstag ziehen viele Wolken vorüber und es zeigen sich insgesamt seltener Auflockerungen. Zeit- und gebietsweise regnet es auch, aber überwiegend nur leicht. Nur ganz im Südwesten kann sich die Sonne länger durchsetzen und hier bleibt es trocken. Im Nordwesten weht mäßiger Südwestwind und abends kommen an der Nordsee starke Böen auf. Verbreitet ist es sehr mild bei 14 bis 17, im Westen und Südwesten örtlich 18 bis 20 Grad. In der Nacht zum Sonntag sind fortschreitend von der Nordsee über Schleswig-Holstein bis zur Ostsee starke bis stürmische Böen zu erwarten, einzelne Sturmböen an der See sind nicht ausgeschlossen.

Am Sonntag ist es trocken. Dabei ziehen aber viele dichte Schleierwolken über uns hinweg, zwischen denen sich aber auch die Sonne zeigen kann oder durch sie hindurch scheint.  Im Nordosten und Norden werden 11 bis 14, sonst erneut sehr milde 15 bis 19, am Oberrhein und nördlich der Eifel bis um 20 Grad erreicht.

In der neuen Woche deutet derzeit vieles auf nasses und windiges Herbstwetter in der Nordhälfte hin, nach Süden dürfte es insgesamt ruhiger bleiben. Ob sich unter Umständen für Norddeutschland auch ein Sturmtief entwickeln kann, erfahren Sie immer bei uns im Wetterkanal.


Letztes Update: Fabian Ruhnau, 18:00 Uhr.


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