Das Wetter am Donnerstag: Von der Lausitz bis nach Bayern nochmal Sommer, sonst Herbst

Die Kaltfront von Ex-Tropensturm „HENRI“ liegt heute Nachmittag quer über Deutschland von Rügen bis zum Oberrhein und trennt sehr warme Luft im Osten und Südosten von kühler und herbstlicher Luft im Westen.

Dabei wird es in einem breiten Streifen von Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und NRW bis rauf zur Ostsee aus dichten Wolken länger andauernd und stellenweise auch kräftiger regnen. Auch Richtung Nordsee und Emsland sind nur wenige Auflockerungen am Himmel und es treten hier einige Schauer auf, vielleicht ist sogar zwischen dem Emsland und der Eifel auch ein kurzes Gewitter möglich.

Nur wenige Wolken und häufigen Sonnenschein gibt es hingegen noch von Brandenburg über Sachsen bis nach Bayern und zum Alpenrand hin und hier bleibt es noch trocken. Erst am Abend kommen dann auch hier dichtere Wolken mit Regen an.

Sehr unterschiedlich sind dabei auch die Temperaturen. Während es unter den dichten Regenwolken nur stellenweise auf 15 Grad oder knapp drüber kommt, so wird es im Osten und Südosten Deutschlands nochmal sommerlich warm. In Brandenburg, Sachsen und in Teilen Bayerns werden nochmals 24 bis 28 Grad erreicht, stellenweise sind im Südosten Bayerns auch 30 Grad möglich.

Der Wind ist vor allem im Westen und Norden stramm unterwegs aus West bis Südwest, es muss mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden, an der Nordsee auch mit Sturmböen um 80 km/h.

Nachmittags und abends bricht der Föhn in Bayern zusammen und hier steigt der Luftdruck dann rasch an. In der Meteorologie nennt man das „Druckwelle“, die dann im Süden und Südosten Bayerns heute noch stellenweise schwere Sturmböen bis 100 km/h bringen kann! Näheres dazu gibt es vormittags noch auf dem Wetterkanal von Fabian Ruhanu.

Und wie sieht es am Wochenende aus? Dazu einfach auf diesen LINK klicken, den gewünschten Ort eingeben und zwischen der Light- oder XL-Vorhersage wählen. Funktioniert auch für kleine Dörfchen oder Stadtteile und auch Europaweit.

 

Glückauf aus Bochum

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