Bilanz nach Regentief „Theresia“

Seit Freitag hat das Regentief „Theresia“ das Wetter bei uns in Thüringen fest im Griff. Gebietsweise sind größere Regenmengen gefallen, während andernorts nur sehr wenig Niederschlag zusammenkam.

„Die Trockenheit wurde damit nicht im ganzen Land beendet, örtlich war es nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein“ sagt Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter. Das Tief „Theresia“ mit Zentrum über Böhmen brachte den stärksten Regen im Osten und Süden Thüringens. Wie die Regensummenkarte der vergangenen 48 Stunden zeigt, kamen zwischen Suhl und Meiningen nur wenige Liter pro Quadratmeter zusammen. „Anders sah es im Osten Thüringen aus, wo gebietsweise weit mehr als 50 Liter Regen fielen. Hier kam örtlich so viel zusammen, wie sonst im ganzen Monat September fällt“, erläutert Sävert.

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Nennenswerter Regen ist vorerst nicht mehr zu erwarten. Heute kann es aus dichten Wolken vor allem im Osten und Süden Thüringens noch etwas nieseln. „Die neue Woche bringt einen Wechsel aus Sonne und einigen Wolken, aber vorerst keinen Regen mehr“, verspricht Sävert. Die Temperaturen bleiben eher verhalten und erreichen in tiefen Lagen nachmittags nicht einmal die 20-Grad-Marke, was für die Jahreszeit aber ganz normal ist. Wie die 5-Tages-Vorhersage am Beispiel Erfurt zeigt, sind frühestens am Donnerstag vereinzelt wieder einzelne Schauer möglich.

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