Bedroht neuer Sturm Florida?

Auf dem Atlantik ist – wie meistens zu dieser Jahreszeit – einiges los. Der Tropensturm „Gaston“ weist derzeit mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 110 km/h auf und liegt damit nur knapp unter der Schwelle zu einem Hurrikan. Er bedroht aber kein Land. Ganz anders sieht es mit einem System weiter westlich aus. Eine tropische Wellenstörung überquert aktuell Teile der Karibik und könnte sich zu einem Sturm oder sogar einem Hurrikan formieren. Dabei ist die weitere Zugbahn noch sehr unsicher.

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Das Satellitenbild zeigt neben dem ehemaligen Tropensturm „Fiona“ weiter südöstlich den Sturm „Gaston“. Das tropische Tief hat die nördlichen Kleinen Antillen überquert und brachte hier Sturmböen und starke Regenfälle. Aktuell haben Untersuchungen mit einem Aufklärungsflugzeug erbracht, dass das System noch nicht ausreichend genug organisiert ist, um es zu einem Tropischen Sturm zu deklarieren. Eine geschlossene Zirkulation um ein klares Zentrum konnten noch nicht nachgewiesen werden, was aber Voraussetzung für die Hochstufung und die Vergabe eines Namens ist. Sollte daraus ein Sturm entstehen, bekommt er den Namen „Hermine“. Mehr zu den Namen der tropischen Wirbelstürme in einem dreiteiligen Beitrag bei uns im Wetterlexikon: Woher kommen die Namen für die Hurrikane?

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Die Nahaufnahme zeigt das unorganisierte System in der nordöstlichen Karibik. Das Zentrum des Systems befindet sich nicht im Bereich des dicken Wolkenklecks, sondern etwas nördlich davon. Der entstehende Sturm könnte weiter nach Nordwesten bis Westen ziehen und dann entweder auf Florida treffen oder rechtzeitig vorher eindrehen. Aus Südflorida werden bereits erste Hamsterkäufe gemeldet, hier wäre die Bedrohung am größten. Kann der neue Sturm sich rechtzeitig organisieren, könnte er sogar zum Hurrikan werden, bevor er Florida erreicht. Ein denkbares Szenario wäre noch, dass er weiter zum Golf von Mexiko zieht, wo er für eine weiter Verstärkung sehr günstige Bedingungen vorfinden würde. Für genaue Prognosen ist es einfach noch zu früh. Die Entwicklung der tropischen Wirbelstürme kann man auch auf unseren globalen Satellitenbildern verfolgen.


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