Neue Informationen zum Donnerstag-Sturm

Wir haben in den letzten Tagen schon öfter auf den möglichen Sturm am Donnerstag in den Niederlanden und Deutschland hingewiesen, siehe Berichte vom vergangenen Wochenende und von gestern. Je näher wir nun in Richtung Donnerstag/Weiberfastnacht kommen, umso konkreter werden die Wettermodelle. Auch unser hochauflösendes 1×1 km-Wettermodell rechnet nun schon bis Donnerstagabend. Demnach wird es teilweise sehr gefährlich, zumal aufgrund des Karnevals sicher viele Leute geplant haben – auf den Straßen unterwegs zu sein. Zunächst aber der Reihe nach: Bereits am Mittwoch überquert uns ziemlich verbreitet in Deutschland ein Windfeld mit Böen im Bereich von 60 bis 70, vereinzelt um 80 km/h – Schwerpunkt des Windes ist von NRW über Hessen und Thüringen bis Sachsen – also die Mitte Deutschlands ist betroffen.

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Spannender wird nach jetzigem Stand der Donnerstag. Dann bildet sich am Südrand des großen Tiefs über Skandinavien ein Randtief, ein sogenannter Schnellläufer. Dieser Schnellläufer liegt mit seinem Kern am Donnerstagmittag/-nachmittag genau über dem nördlichen Niedersachsen.

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An der Südseite dieses Tiefs sind schwere Sturmböen bis Orkanböen zu erwarten. Die größte Sturmgefahr besteht momentan von den Niederlanden (Amsterdam/Rotterdam – Donnerstagvormittag/-mittag) über das Münsterland und das südliche Niedersachsen (Donnerstagmittag/Donnerstag früher Nachmittag) bis in den Raum Hannover-Harz (Donnerstagnachmittag) sowie von Sachsen-Anhalt bis Berlin am Donnerstagabend. Dabei sind Windböen im Bereich von 100 bis 120 km/h, örtlich auch darüber möglich. Also aufgepasst und Vorsicht, unnötige Fahrten und Aufenthalte im Freien am Donnerstag in diesen Regionen vermeiden – wir halten Sie weiter auf dem Laufenden, wann und wo es am gefährlichsten wird.

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7 Kommentare

  1. Hans 21. Februar 2017
  2. Kati 21. Februar 2017
    • Peter 21. Februar 2017
  3. Michael 21. Februar 2017
    • Fabian 21. Februar 2017
  4. Michael 22. Februar 2017
    • Fabian 22. Februar 2017

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