2006 – als es Mitte November teils über 20 Grad gab

Der November 2006 war einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und um die Monatsmitte stellte sich eine ungewöhnlich milde Wetterlage ein. Aus Südwesten wehte sehr milde bis warme Luft heran und an einigen Orten wurde sogar die 20 Grad-Marke geknackt. Dabei fielen natürlich auch einige Rekorde für die 2. Novemberdekade, die bis heute noch ungebrochen sind.

Bereits am 15. November 2006 wurde am Oberrhein örtlich die 20 Grad-Marke geknackt – 21 Grad in Karlsruhe und 20 Grad in Emmendingen. Der Höhepunkt wurde am 17.11.2006 erreicht, als es in Sachsen ungewöhnlich warme 21 Grad in Meißen gab. Hier war es in der 2. Novemberdekade (11. bis 20 November) seit Messbeginn 1956 noch nie so warm.

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Dekadenrekorde fielen beispielsweise auch in Kleve mit 17,2 Grad und an einigen Stationen in Berlin. Beachtlich waren ebenfalls die knapp 20 Grad in München, die aber 2009 noch knapp übertroffen wurden. Auf den Bergen wurde es für Mitte November besonders warm, wie beispielsweise mit Dekadenrekorden auf der Wasserkuppe mit 14,2 Grad, dem Fichtelberg mit 13,3 Grad, dem Kahlen Asten mit 12,4 Grad und dem Feldberg im Schwarzwald mit 11,3 Grad sowie auf dem Brocken mit 9,6 Grad.

Am 25.11.2006 kam es erneut zu einem Warmluftvorstoß und es fielen erneut Rekorde für Ende November, die 3. Dekade. Betroffen waren hier etwa die Westhälfte und die Alpen. In Hamburg-Fuhlsbüttel wurde mit 17,1 Grad für die 3. Novemberdekade ein neuer Rekord aufgestellt. Messbeginn ist hier 1936. In Neuwiedenthal waren es sogar 17,6 Grad. Ebenfalls stellte Oberstdorf mit 21,3 Grad seit Messbeginn 1936 einen neuen Rekord auf!

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An den Alpen sind mit kräftigem Föhn aber noch höhere Werte möglich, wie beispielsweise Mitte November 2000. Am 13.11.2000 wurden in Traunstein sogar etwas mehr als 22 Grad gemessen!

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Ein Kommentar

  1. Daniel Bachmeier 17. November 2017

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