Update zur Glatteislage am Samstagnachmittag

Im Nordwesten und Westen Deutschlands muss am Samstagnachmittag recht verbreitet mit Glatteisbildung durch gefrierenden Sprühregen gerechnet werden. Die Temperaturen sind immer noch im Minus und Regen kann auf Straßen und Wegen gefrieren und diese gefährlich glatt machen. Wo allerdings am Morgen bereits Schnee gefallen ist und Salz auf den Straßen gestreut wurde, ist die Gefahr nicht mehr so groß. Nun ist auf dem Radarbild kaum etwas zu sehen, ist die Gefahr damit schon vorbei? Nein, auf keinen fall!

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Abgesehen vom äußersten Nordwesten von Flensburg bis zu einigen Ostfriesischen Inseln lagen die Temperaturen um 11 Uhr im ganzen Land noch unter dem Gefrierpunkt.

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Das aktuelle Radarbild zeigt im Norden und Westen kaum noch Niederschläge.

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Die Wetterbeobachtungen sprechen dagegen eine andere Sprache. Viele Wetterstationen melden gefrierenden Sprühregen, erkennbar an der Schlangenlinie. Dies liegt daran, dass im Bereich der (höhen-) warmen, sehr feuchten Luft leichter Sprühregen fällt, der aus feinsten Wassertröpfchen besteht. Diese reflektieren den Radarstrahl nicht, werden also vom Radar nicht erfasst. Dann sieht das Radarbild so leer aus, obwohl vor Ort (leichter) Niederschlag fällt. Dieser kann auf den Böden gefrieren und das gefährliche Glatteis auslösen. Es besteht also in der Nordwesthälfte erhöhte Gefahr, dazu auch die Karte aus dem SuperHD-Modell:

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Ein Kommentar

  1. Seb 7. Januar 2017

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