Supertaifun „Haima“ trifft auf Philippinen

Auf dem Nordwestpazifik hat sich wie erwartet der Taifun „Haima“ zu einem Supertaifun mit Windgeschwindigkeiten bis etwa 260 km/h entwickelt und steuert nun auf den Norden der Philippinen zu, die er heute noch erreichen dürfte. Hier drohen vor allem auf der größten philippinischen Insel Luzon neben den hohen Windgeschwindigkeiten gewaltige Regenfälle mit der Gefahr von erheblichen Überschwemmungen und Erdrutschen. Das Satellitenbild zeigt den starken Taifun dicht östlich von Luzon. Die Insel war erst vor wenigen Tagen von dem Taifun „Sarika“ getroffen worden, der bereits Überschwemmungen auslöste und dann weiter nach Nordvietnam zog (wir berichteten).

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Das Satellitenbild „Top Alarm“ zeigt die Temperaturen an den Oberflächen der Wolken – je kälter, desto höher reichen die Wolken. Das Auge im Zentrum des Taifuns ist dabei sehr warm, in dem Ring um das Auge („eyewall“) türmen sich die Wolken sehr hoch auf. In der eyewall werden die höchsten Windgeschwindigkeiten registriert. Erste Ausläufer erreichen bereits die Küste.

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Im globalen deutschen Modell kann man verfolgen, wie es weiter geht. Stunde für Stunde kann man sich durch das Modell durchklicken und neben den Windgeschwindigkeiten auch andere Parameter wie den Luftdruck oder den Niederschlag auswählen. Man kann hier auch auf das globale US-Standardmodell wechseln und vergleichen. Interessant sind auch die aufsummierten Regenmengen für die Region (für Details in die gewünschte Region zoomen). Der Taifun schwächt sich bei der Überquerung der bergigen Insel deutlich ab, könnte sich aber auf dem Südchinesischen Meer nochmals formieren und als Taifun oder zumindest als starker Sturm auf die chinesische Küste treffen. Auch hier drohen sintflutartige Regenfälle mit entsprechenden Auswirkungen. „Haima“ ist der 12. Taifun in diesem Jahr. Die Taifunsaison startete in diesem Jahr ruhig, nahm aber ab dem Spätsommer deutlich an Fahrt auf.


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