Zum Dienstag nächste Schnee- und Regenfront

Kaum ist die eine Schnee- und Glatteisregenfront abgezogen, kündigt sich schon die nächste an. Die Kaltfront eines Sturmtiefs bei Island erreicht am Montagabend den äußersten Nordwesten und Westen Deutschlands und kommt in der Nacht zum Dienstag und tagsüber am Dienstag weiter nach Osten voran. Dabei fällt der Niederschlag zunehmend als Schnee und in einem Streifen von der Ostsee bis zum Saarland und zum Oberrhein könnte es im Berufsverkehr erhebliche Behinderungen geben.

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Die Kaltfront eines Tiefs nördlich von Schottland erstreckt sich am Montagabend, 20 Uhr, über die Nordsee und den Ärmelkanal bis in den Nordwesten Frankreichs. Man erkennt sie gut an dem Knick in den Isobaren, den Linien gleichen Luftdrucks. Es handelt sich genau genommen um eine so genannte maskierte Kaltfront, bei der es bodennah hinter der Front milder wird. Die Abkühlung beschränkt sich bei solchen Fronten auf höhere Schichten der Troposphäre.

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Um 20 Uhr am Montagabend erreichen nach dem SuperHD-Modell die ersten Regenwolken den Nordwesten Deutschlands. Sie kommen in den darauf folgenden Stunden weiter nach Osten bis Südosten voran. Anfangs fällt in den tiefen Lagen im Nordwesten durchwegs Regen.

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Bis zum frühen Dienstagmorgen, 5 Uhr erreicht die Front nach dem SuperHD-Modell etwa die Linie Lübeck – Kassel – Mannheim. Dabei geht der Niederschlag mit der Ostverlagerung zunehmend in Schnee über. In Teilen von Schleswig-Holsteins, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen regnet es dagegen.

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Mit der weiteren Ostverlagerung der Front fällt tagsüber am Dienstag fast ausschließlich Schnee. Die Front schwächt sich dabei aber deutlich ab, die Niederschläge werden immer schwächer. Wechselt man zu den anderen Modellen (über Buttons am oberen Kartenrand), dann sieht man dass sich die Modelle mit der Front recht einig sind, es gibt nur kleinere Abweichungen beim zeitlichen Ablauf.


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Ein Kommentar

  1. Stefan 9. Januar 2017

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