Wochenausblick: Tief trennt Frühlingswärme und Aprilfrische

Eine Tiefdruckzone von Westeuropa breitet sich diese Woche immer mehr über Deutschland nach Osten aus. Dabei wird an der Vorderseite milde Frühlingsluft nach Norden geweht, auf der Rückseite deutlich kältere Luft nach Süden. Während bis Donnerstag weite Landesteile in die kältere Luft kommen und Schauer, Regen und einzelne Gewitter aufkommen, verbleibt der äußerste Osten Deutschlands durchgehend in der milden Luft. Damit stellt sich eine Luftmassengrenze ein und auf der kältere Seite kann es oberhalb von 500 bis 600 Meter sogar Schnee geben, im Süden auch mal tiefer hinab.

Zum Wochenende setzt sich tendenziell wieder mehr Hochdruckeinfluss durch und es wird im Westen und Südwesten wieder milder. Den Osten und Nordosten könnte an der Südseite eines Skandinavienhochs kältere Luft erreichen.

Niederschlagssummen bis Freitag – ganz im Osten auf der warmen Seite meist durchweg trocken.