Wieder Eisberg in der Antarktis abgebrochen

Vor einigen Monaten machte ein riesiger Eisberg in der Antarktis Schlagzeilen. Es handelte sich um einen gewaltigen Eisberg, der mehr als doppelt so groß ist wie das Saarland. Was ist inzwischen aus diesem Eisberg geworden? Inzwischen ist ein weiterer Eisberg vom Schelfeis abgebrochen, der allerdings weitaus kleinere Ausmaße aufweist.

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Das Satellitenbild aus dem Juli (Quelle: NASA) zeigt den riesigen Eisberg, der sich im Juli 2017 vom Eisschelf der Antarktis löste. Die Ausmaße sind enorm, der Eisberg ist einer der größten, die bisher in der Antarktis beobachtet wurden. Er bedeckt eine Fläche von fast 6.000 Quadratkilometern und ist damit mehr als doppelt so groß wie das Saarland. Damit ist das LarsenC-Eisschelf deutlich geschrumpft. Es kann Jahre dauern, bis der Eisberg komplett geschmolzen ist. Da es sich um Meereis handelt, ist wegen des Eisberges kein nennenswerter Anstieg des Meeresspiegels zu erwarten. Nun ist ein neuer, wenn auch nicht so extrem großer Eisberg abgebrochen.

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Satellitenbild des neuen Eisberges B-44 (Quelle: National Ice Center)

Der neue Eisberg ist bis zu 28 Kilometer lang und bis zu 9 Kilometer breit, er bedeckt eine Fläche von etwa 185 Quadratkilometern. Die einzelnen größeren Eisberge werden in der Antarktis je nach Seegebiet mit einer Kombination aus einem Buchstaben und einer Zahl versehen, daher B-44.

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Die Temperaturen in der Antarktis am Donnerstagnachmittag aus dem globalen US-Modell.

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Die Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010 in der Antarktis. Es gibt große Bereiche mit positiver Abweichung, aber auch Gebiete mit starker negativer Abweichung. Ein eindeutiger Trend ist hier nicht zu erkennen. Man kann das Abbrechen der Eisberge auch nicht eindeutig dem Klimawandel zuordnen.


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